Blood Rain

Interlud sechs

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Das Land hinter dem Spiegel

Abenteuer Log von Trombol Golgol Ketamsoc: Im Kaer der Vors „Hinter dem Spiegel“

Agnes brachte uns durch einen Zauber den Ral Steinknacker von den Steinklauen entwickelt hatte in das Land hinter dem Spiegel, eine Taschendimension. Sie brachte Mmaw Alused und Dogan “Feuerblut” aus dem Hause Yil als erstes hinüber, danach mich und “King” Fling. Kaum hatten wir uns hinter dem Spiegel materialisiert sahen wir das „draußen“ geschah.

Agnes und Har’vold" Havoc" Steinherz vom Moot der Ironmonger kämpften gegen die physische Gestalt von Tendris’al. Har´vold wird von drei Inkarnationen des Horrors bedrängt und bereitet dem mit Blutkreisel ein schnelles Ende. Kurz darauf sind sie auch im Spiegel, bei uns.

Ein blick auf Tarlons Karte zeigt, wenig Platz und eine verwirrende Anordnung von Räumen.
Wir gingen durch die einzige Tür die sich uns anbot und fanden uns in einem Heimstein wieder. Dieser war korrumpiert und die Obsidianer denen wir begegneten waren verdorben. Sie nahmen von unserer Anwesenheit keine Notiz. Als ich auf einen Einschlug verging er ohne einen laut.

Wir gelangten von hier aus in einige weitere (andere?) Taschendimensionen: Vors; die Stadt in verschiedenen Stadien des Verfalls. Im Winter, im Sommer usw. Schließlich gelangten wir nach Iopos. Wir sind in einem Turm hoch oben über der Stadt.

Auf dem Weg nach unten begegnet uns eine Gestalt die wir als Vaddar von den Sturmklingen erkennen. Dogan begrüßt ihn freudig. Er scheint etwas verwirrt oder überrascht. Agnes steht dem ganzen misstrauischer gegenüber, er ist die erste Gestalt die auf uns reagiert. Nachdem Dogan sich seinem Vater vorgestellt und anvertraut hat und auch Fling und Harvold sich vorgesteltl haben, begrüßt dieser Agnes die sich als „Stephi“ vorstellt.

Es wird kurz geredet und die Illusion von Vaddar löst sich auf. Sie war von Agnes gebannt worden. Der Horror hatte sich durch seine gefühlskalten Äußerungen über Udine und Udines Gedenken verraten und Agnes war schon misstrauisch da das Aufspüren von Geistern und Horrors ihr Geschäft ist.

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Er tauschte den Platz mit Mmaw auf magischem weg und floh die Treppe hinunter. Fling reagierte als erster nachdem die Illusion zusammenbrach und verfolgte ihn. Wir anderen stürzten uns ebenfalls die Treppe hinunter und verfolgten ihn. Wir gelangten in eine weitere Taschendimmension. Die Umgebung hatte sich wieder verändert und sah aus wie Vorsruinen im Winter. In der Mitte ein Brunnen, Tendris’al und zwei Kadaver-Vor. Agnes vernichtete die Kadaver und Har´vold schlug auf Tendris’al ein. Fling schoss auf ihn und er stürzte in den Brunnen. Vorher hatte er uns noch mit seinen Illusionszaubern verwirrt und Plätze getauscht und versetzt.

Diesmal landeten wir in einer Wüste. Die Landung erfolgte in einem Teich in dem sich eine giftgrüne Brühe befand und einer abgestorbenen Palme die am Ufer stand. Es waren 3 Sandgeister da, einer wurde von Dogan angegriffen und entpuppte sich als Tendris’al. Doch dieser Tauschte die Postion mit Harvold in einer anderen Dimension hinter dem Spiegel. Glücklicher weise erkannte Dogan dies, bevor er Harvold schadete. Die anderen Sandgeister und die Palme wurden von Mmaw und uns anderen vernichtet.

Fling hat auch irgendwie ein Gespür für Tendris’al. Er rief Miriels Pfeil aus dessen Körper zurück und das Projektiel kam auch der Wüste angeflogen. Also gingen wir in die offene Wüste und landeten diesmal übergangslos in einem Dschungel.

Ein Boot war an den Ufern eines Flusses aufgelaufen und am Verrotten. An Deck des Schiffes stand Tendris’al angeschlagen und geschwächt. Er hielt den Blultorb in seiner Hand und in einem letzten Akt des Trotzes beschwor er giftigen Nebel herauf der Mmaw, Agnes und Dogan niederwarf.

Mit einem Kriegsschrei stürzte sich Har´vold auf den Horror und beendete seiner Existenz ein Ende. Anschließen zerhackte er den Körper in kleine Stücke und Smolia, der Vertraute von Dogans, verbrannte die Überreste zu Asche.

Im Kampf hatte Tendris’al den Blutorb fallen lassen den ich an mich nahm. Dann machten wir uns auf die Suche nach dem Spiegelraum um diesen Ort zu verlassen. Wir durchquerten ein T´skrang Flussschiff und gelangten zügig in den Spiegelraum. Draußen vor dem Spiegel wartete Arkesta und Nennt mich Channoyu auf uns.

Agnes schickte Dogan und Mmaw wieder als erstes zurück. Mmaw wies darauf hin den Blut-Orb auch schnell nach draußen zu schaffen. Ich behielt den Orb aber bei mir.

Als Dogan und Mmaw vor dem Spiegel waren, gestikulierte Arkesta wild und schien etwas zu rufen. Dogan griff daraufhin Mmaw an und dieser wurde unsichtbar. Also war Mmaw in wirklichkeit Tendris’al! Agnes wob wie ich noch nie eine Magiekundige habe weben sehen und schickte Fling und mich hinter den beiden her.

Ich sah noch wie Akesta die eine Tür blockierte und Dogan die andere, dann verschwamm alles. Wir waren wieder vor dem Spiegel, Akesta erschien aus dem Nichts am Fuß der Treppe und blickte verwirrt zur Wand. Fling mit der ihm eigenen Geschwindigkeit und Geschicklichkeit schoss einen Pfeil an die Stelle wo Akesta gerade noch gestanden hatte und der Horror brach dort mit dem Pfeil im Rücken zusammen.

Har´vold schlug dem Horror den Kopf ab und zerstückelte Ihn. Dabei stellte sich heraus das es sich wirklich um Tendris’al gehandelt hatte. Anscheinend hatte er mit Mmaw im Spiegel den Platz und das Aussehen getauscht und hat sich so von Agnes aus dem Spiegel bringen lassen. Das heißt auch, das Mmaw von uns getötet, zerstückelt und verbrannt worden ist. Wir werden Ihm und seinem Lachen immer gedenken; er ruhe in Frieden.

Ich schlug mit dem Hammer der Passion Upandal vom Friedhof der Vor´s den Spiegel von Tendris Ahl ein, und die Überreste von Mmaw erschienen bei uns. Agnes wird ihn zur letzten Ruhe betten wie sie es ihm versprochen hat.

Auf dem Weg aus dem Kaer warnt uns Arkesta, das er spürt wie seine Brüder, die Invae durch den Astralraum kommen. Anscheinend habe sie gemerkt das das Portal offen ist. Nach kurzer Diskussion verlassen wir das Kaer der Vors und Dogan versiegelt es wieder mit seinem Schlüssel.

Draußen erwartet uns ein schrecklicher Anblick. Die Besatzung, die wir zurückgelassen hatten, war tot und das Lager zerstört. Es stellte sich heraus das Fa Pron, diese Illusion geschaffen hatte, da eine Patrouille aus Iopos ins Lager kam zur Ablösung. Glücklicherweise kamen sie zeitgleich mit der Stormthorn an. Entsprechend ging der Kampf aus.

Wir warteten auf die Rückkehr der Stormthorn und verließen mit Ihr das Lager. Offensichtlich wurde die Wachablösung vermisst da am Horizont die Gnasher auftauchte, ein Drakkar von einem mit Iopos verbündeten Troll Moot.

Wir zogen uns nach Kaer Eidolon zurück übergaben die Gegenstände den Vors und stellten fest das Akesta nicht mit auf der Stormthorn gewesen ist.

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Das Kaer der Vors

Als wir den Eingang zum Kaer der Vors erreichten, stellten wir zu unserem Unbehagen fest, dass jemand vor uns hier gewesen sein musste. Das äußere Tor stand offen und wir rechneten mit dem Schlimmsten. Jederzeit kampfbereit und so unauffällig wie möglich, schlichen wir hinter den sicheren Schritten von Trombol hinein. Wir hielten uns an die Karte, die der Ältestenrat uns mitgegeben hatte und folgten dem breiten Gang hinein in den Berg. Wir stießen auf einige mechanische Fallen, die schon vor langer Zeit ausgelöst worden waren. Der Boden war bedeckt mit Staub, anscheinend hatten wir doch Glück und waren schneller als unsere Widersacher aus Iopos. Trombol spürte eine weitere magische Falle auf, markierte den Auslöser und wir setzten unseren Weg ins Innere fort.
Der Gang endete an einem großen Portal mit feinen Orichalkumverzierungen und einem auffälligen Schlüsselloch. Ich holte den Schlüssel der Vors heraus und schob ihn in das Schloss… nichts passierte. Es dauerte eine Zeit und wir erinnerten uns an den Hinweis von Cron aus dem Hause Augar, der uns die Wahrheit über den Eingang zum Inneren Kaer mit auf den Weg gegeben hatte. Wir befolgten seinen Rat und schließlich konnte ich den Schlüssel verwenden um die runenbedeckte Tür zu öffnen. Schon während ich den Mechanismus in Gang setzte, konnte ich spüren wie die magische Energie des Schlüssels entwich und sämtlich Eingänge zum Kaer öffnete und zwar nicht nur jene auf weltlicher Ebene.

Nun gingen wir langsam voran, diese Gänge hatte seit sehr langer Zeit niemand mehr betreten und unserer Einschätzung nach waren alle Fallen die hier verborgen lagen sehr wohl aktiv. Und so kam es wie es musste, in allerletzter Sekunde konnte Trombol einer Schwertfalle ausweichen, die er über eine Bodenplatte aktiviert hatte. Unmöglich sämtlichen Druckplatten am Boden zu entgehen, machte er sich daran sie zu entschärfen und erlitt dabei eine verheerende Wunde. Aber der Stein ist ein harter Brocken und obwohl ich mir sicher bin, dass es schmerzhaft war, ließ sich Trombol Golgol Ketamsoc – Bruder von Omasu und Schrecken der Gejagten, nichts anmerken und folgte stoisch dem Weg tiefer ins Dunkle.

Unsere Aufgabe war klar, wir suchten drei der Zentralen Strukturgegenstände meines Volkes, die auf keinen Fall in die Hände von Iopos oder dem wieder stärker werdenden Tendris-Al fallen durften. Es handelte sich dabei um einen Helm, ein Schwert und ein Banner der Vors, genaueres war uns nicht bekannt.
Agnes kam auf die Idee einen Geist zu beschwören, der uns Informationen über das Kaer geben sollte. Sie bereitete ihre Schutzkreise vor und begann mit der Beschwörung, doch wer nun auftauchte überraschte uns doch alle. Im Bannkreis von Agnes erschien Channoyu, jener Geist an dessen Aussehen wir uns alle schon gewöhnt hatten, da er Bestandteil von Agnes Karmaritual war. Verblüfft erfuhren wir, dass Channoyu einst selbst ein Magier der Vors war und in diesem Kaer gelebt hatte. Nach einem für uns unverständlichen Gespräch in Geistersprache versicherte uns Agnes, dass der Geist wisse wo wir hin müssten und so übernahm Channoyu die Führung.

Einzig Fling fiel auf, dass der Weg den wir nahmen von dem abwich, den die Ältesten für uns auf der Karte markiert hatten. Aber der Geist war sicher, wir müssten seinem Weg folgen, der uns geradewegs zum Friedhof des Kaers brachte. Er blieb vor einem großen Schrein stehen, der die Statuen aller Passionen in ihren typischen Posen und mit ihren typischen Werkzeugen beherbergte. Fling kontrollierte auf der Astralen Ebene den Raum und entdeckte den ersten Strukturgegenstand der Vors. Den Helm auf dem Kopf der Thystonius Statue, nach einer kurzen Anprobe nahm sich Harvold dem Helm an und sah nun noch furchteinflößender aus, als er sowieso schon wirkte. Ohne größere Pause setzten wir unseren Weg fort und folgten Channoyu weiter auf den Friedhof. Hier waren die Grabmäler von tausenden der Vors die während der Ära der Plage im Kaer gestorben waren, einige Gräber waren aufgebrochen und leer, die meisten Grabkammern jedoch noch intakt und versiegelt. Unbeirrt schritt unser Geisterführer voran, auch dann noch als uns eine Gruppe Untoter Vors entgegen trat und uns aus drei verschiedenen Richtung angriff. Wir nahmen Kampfposition ein und ich fällte den ersten Kadavervors mit meiner Klinge. Fling erhob sich in die Höhe und ließ seine Pfeile fliegen, wobei sein Bogen Mirielle das typische Surren des Todes von sich gab. Agnes wirkte ihre Magie und die Untoten vor ihr zerfielen zu Staub und rieselten zu Boden. Harvold und Trombol schützen beide Flanken und verteilten mächtige Hiebe mit ihren Waffen.
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Als die Untoten besiegt waren nahmen wir neue Geräusche in der Umgebung wahr… die Toten in den Grabkammern erwachten zum Leben, tausende davon. So leise wie möglich setzten wir unseren Weg fort und trafen letztendlich auf den Geist eines Vors Zauberers. Sein Name war Banto Ogato und er erzählte uns die Geschichte von Kailins Befleckung durch den Dämon Tendris-Al und wie dieser ihm das Kaer geöffnet hat um seinen Schrecken über die Vors zu bringen.
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Er erzählte uns von Shason, dem Schüler Kailins, der den Dämon endgültig bannen wollte, aber von seinen eigenen Leuten verraten wurde und in seinen Tod lief. Und hier erfuhren wir auch, das Channoyu einst ein Schüler Kailins war und uns wurde bewusst, über wieviel Macht der Geist in seinem damaligen Leben als Adept verfügt haben musste.

Unsere Aufgabe am Friedhof war erledigt und wir kehrten zurück auf den in der Karte eingezeichneten Weg. Fling und Trombol übernahmen die Führung und führten uns zur Klippe die hinunter in das Innere Kaer führte, dass so lange dem Schrecken von Tendris-Al getrotzt hatte und die Vors zu den Menschen gemacht hat, die sie heute sind. Die Klippe selbst war furchterregend hoch, knapp 60 Meter tief aber mit guten Griffmöglichkeiten in der Wand zum Klettern. Fling verstärkt durch einen von Agnes Zaubern half den Abstieg etwas zu koordinieren und achtete auf heranrückende Feinde.

Harvold wagte den Abstieg als erster und war in Windeseile am felsigen Untergrund angekommen. Ermutigt vom Tatendrang des Kapitäns, fasste ich mir ein Herz und kletterte den Abstieg in vier Etappen hinunter. Im Vergleich zu Harvold musste ich einige Pausen einlegen. Dann begann Trombol den Abstieg, mit Agnes auf den Rücken geschnallt, so dass diese seine Rückendeckung bilden konnte. Eine taktische Finesse, die sich später noch auszahlen sollte. Plötzlich ging alles sehr schnell, eine Warnung von Fling, ein leuchtender Pfeil der sich in die Seite eines fast 4 Meter großen Finsterrochens bohrte, der gerade Agnes von Trombols Rücken reißen wollte. Von der Wucht des Treffers aus der Bahn geworfen, nahm das Monstrum die Verfolgung von Fling auf, der seinerseits Mirielle neu spannte und im Rückwärtsmaneuver abfeuerte. Der zweite verheerende Treffer ließ den Finsterrochen die Flucht ergreifen und geradeaus in die Dunkelheit davongleiten. In der Zwischenzeit, löste sich aus dem steinigen Untergrund der Höhle ein etwa zehn Meter großer Felswurm aus dem Boden und streckte mich mit drei mächtigen Hieben in Folge nieder. Um mich herum verschwamm alles und Dunkelheit schloss mich ein.

Als ich wieder erwachte, befand ich mich in einer geräumigen Höhle. Die Treffer des Felswurms hatten seltsamerweise keine Wunden hinterlassen und ich konnte einen Teil meiner Stärke zurück gewinnen. Ich sah mich um, die Höhle war von zwei Fackeln erleuchtet und ich konnte die Präsenz von Smolia spüren. Ein Schachspiel, dass einsam auf einem Felsplateau stand und ein großes Banner an der Wand drapiert… das Banner der Vors, der nächste Strukturgegenstand. Dann bewegte sich etwas neben mir und eine Gestalt halb Mensch und halb Insekt trat auf mich zu und beäugte mich erst mit der einen, dann mit der anderen Gesichtshälfte.
Sein Name war Arkester, einst ein hochrangiger Tiermeister und ein Begleiter der Sturmklingen, wurde er auf einem ihrer Abenteuer im Astralraum abgeschnitten und zur Hälfte mit einem Invae verbunden. Jahre später traf er wieder auf Ral Steinknacker und dieser schaffte es, ihn vom Kollektiv der Invae abzuschneiden und ihm wieder ein eigenes Bewusstsein zu geben. Ral gab ihm die Aufgabe über den Dämon Tendris-Al zu wachen und versiegelte das Kaer zusammen mit dem Wächter. Einige Jahre später kam mein Vater Vaddar Einauge in das Kaer und gab den Blutorb, Rals Zauberstab, ebenfalls in die Obhut von Arkester bevor er das Kaer wieder versiegelte. Jedoch hat Tendris-Al im Laufe der letzten Jahre wieder an Macht gewonnen und auch wieder eine körperliche Hülle ergattert. Ein Kopf besetzt mit Tentakeln und Flügeln verfügt er über die Gabe der Illusion und so war es Arkester bisher nicht gelungen die körperliche Form des Dämons zu töten.

Mit meinem neu erlangten Wissen und Arkester im Hintergrund machte ich mich zügig auf den Weg zurück zur Klippe, an der ich meine Kameraden zuletzt gesehen hatte. Mir war bewusst, wie misstrauisch ich an ihrer Stelle gewesen wäre und näherte mich vorsichtig, doch es benötigte mein gesamte Konversationstalent um ihnen wirklich die Wahrheit darzulegen und Arkester ohne eine Gefahr zum Lager rufen zu können, dass sie provisorisch am Rande der Klippe aufgeschlagen hatten. Wir handelten mit Arkester aus, dass wenn wir ihm helfen Tendris-Al zu besiegen, er uns im Gegenzug das Banner der Vors überlässt. Er versicherte uns, dass er später wieder zu uns stoßen würde, aber sich jetzt erstmal um seine Haustiere kümmern müsse, den Finsterrochen und den Felswurm der mich attackiert hatte. Auf der Suche nach dem letzten der drei Strukturgegenstände drangen wir weiter in das Innere Kaer vor. Im ehemaligen Gemach des Zauberers fanden wir eine Vorrichtung die einen Regenerationszauber wirkte und heilten unsere verlorenen Lebenspunkte, wahrhaftig eine Wohltat nach den Strapazen des bisherigen Tages.
Wir lösten ein Rätsel durch einen magischen Spiegel in Channoyus ehemaligen Räumlichkeiten und kamen in den Besitz eines unbekannten magischen Amuletts das Agnes an sich nahm.
Dann betraten wir einen Raum mit einem großen Brunnen und einer riesigen Kristallfigur eines Wasserelementares darin, Undines Gedenken. Dies war der Schrein, den mein Vater Vaddar Einauge für sein im Kampf gefallenen Vertrauten, dass Wasserelementar „Undine“ erbaut hatte. Auch wenn es ein beeindruckendes Bauwerk ist, hatte es nicht den Einfluss auf mich, den es vielleicht hätte haben sollen. Zwar erkenne ich wohl den Nutzen und die Notwendigkeit von Wasser, trotzdem ist es von allen Elementen das einzige, dessen Mysterien mir niemals zugänglich wurden. Feuer hingegen entfaltet seine Schöne in all seinen Formen vor meinen Augen, ohne die kleinste Anstrengung.

In einem seitlichen Raum entdeckt Fling einen magischen Mechanismus an der Wand in Form eines Bilderrätsels. Wir entschlüsseln das Geheimnis und eine geheime Tür gibt den Weg frei in einen Raum mit einem einzigen Regal, darauf steht als einziger Gegenstand ein offensichtliches Zaubergrimoire mit einem Totenkopfeinband. So kamen wir in den Besitz von Ral Steinknackers Grimoire.

Wir durchsuchen die restlichen Räume des beengten Kaers und stoßen tatsächlich auf den letzten Strukturgegenstand der Vors, ein Schwert mit geborstener Klinge, das auf einem Altar im hintersten Raum des Kaers verborgen war. Da uns die Gefahr zu groß war, die Gegenstände der Vors mit in den Kampf gegen Tendris-Al zu führen und das Leben der restlichen Crew zu gefährden, beschlossen wir unsere beiden Begleiter, das Schwert und den Helm zurück zum Eingang des Kaers zu bringen, um diese sicher auf der Stormthorn zu verstauen. Arkester wartete am Rand der Klippe auf uns und sein Finsterrochen, einige Stunden vorher noch ein tödlicher Gegner, flog uns nun einen nach dem anderen auf den oberen Rand der Felswand. Wir achteten auf die Fallen und erreichten nach einigen Stunden den Ausgang. Fa-Pron hielt immernoch seine Illusion des Iopischen Wachlagers aufrecht und hatte so die patrouillierenden Luftschiffe schon mehrmals in die Irre geführt. Der Kapitän gab den Befehl, dass die Gegenstände und alle Besatzungsmitglieder außer Fa-Pron beim nächsten Eintreffen der Stormthorn wieder an Bord gehen sollten.

Wir genossen kurz die frische Luft der Oberfläche, rasteten und verbanden unsere Wunden. Agnes nutzte die Zeit um das Grimoire von Ral zu durchforschen und entdeckte einen von Ral selbst entwickelten Zauberspruch, der sich „Durch den Spiegel treten“ nannte. Alleine war Agnes jedoch nicht stark genug, um den Zauber auf jemand anderen als sich selbst zu wirken, um das zu schaffen musste sie sich mit jemand anderem verbünden, der ebenfalls über große magische Fähigkeiten verfügt. Und so kam es wie es das Schicksal wollte und Agnes ging mit Channoyu ein Bündnis des Vertrauens ein, an einem familiären und doch so besonderen Ort, Undines Gedenken.
Gerüstet und bereit den letzten Schritt zur Vernichtung des Dämons Tendris-Al zu gehen machten wir uns zu sechst auf, den Wandspiegel in die Dimension des Horrors zu finden der die Vors Jahrhunderte lang gepeinigt hatte.

Die Namen waren Agnes aus den Sümpfen, Dogan Feuerblut aus dem Hause Yil, Trombol Golgol Ketamsoc aus dem Lebensstein Ayohyda, „King“ Fling von Luna Plata, Har`vold Steinherz aus dem Moot der Ironmonger und Mmaw Alused, Troubadour aus Floranus Spurge – haltet sie in Ehren, denn ohne jeden Einzelnen von Ihnen wäre es nicht gelungen Tendris-Al, den Schrecken der Vors, für immer zu besiegen.

Trombol nutzte Tarlons Karte und spürte den Standort in die Spiegeldimension auf. Arkester setzte sich ab und bat uns um einige Minuten Aufschub, um den Dämon und seine niederen Diener abzulenken, damit unser Weg frei ist. Nach einer kurzen Verzögerung stießen wir weiter voran und erreichten ohne größere Unterbrechungen den Raum in dem der Wandspiegel hing, der den mächtigeren Teil des Dämons gefangen hielt. Agnes und Channoyu bündeln ihre magische Energie und senden Trombol und mich als erstes in die Taschendimension des Spiegels.

Diesen Moment nutzt der Dämon um den Rest der Gruppe mit seiner Körperlichen Gestalt zu attackieren. Untätig mussten Trombol und ich durch den Spiegel zuschauen, wie unsere Gefährten angegriffen wurden. Doch zwei mächtige Schläge Har’volds mit seiner Axt Blutkreisel vernichteten die körperliche Form von Tendris-Al auf dieser Ebene. Agnes vollendete ihr Werk und nach etwa einer Stunde waren wir alle auf der anderen Seite des Spiegels angekommen. Nun hieß es den Dämon zu finden und zu töten. Damit dies gelang mussten wir uns durch mehre kleine Taschendimensionen bewegen, die durch Portale miteinander verbunden waren und immer nur die Größe von ein paar Räumen hatten bevor es in die nächste Dimension ging. So landeten wir in der Stadt der Vors und das in verschiedenen Zeitetappen, mal war die Stadt voll intakt, dann waren nur noch Ruinen zu sehen und alles war mit einer dicken Eisschicht überzogen. Schließlich landeten wir in einem hohen Turm mit dem Ausblick über eine florierende Stadt, Iopos… ein glatzköpfiger Mann lief durch den Raum und Agnes und Ich hatten keinen Zweifel daran, wer dort gerade vor uns stand: Vaddar Einauge, unser Vater!

Von Dogan „Feuerblut“ aus dem Hause Yil, Sohn von Vaddar „Einauge“

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Eine Crew für die Stormthorn

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Interlude fünf
Kaer Eidolon

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Die Ankunft

Die Ankuft der Stormthorn in Kaer Eidolon sorgt natürlich für Aufregung. Besonders nachdem klar ist, dass auch Blutelfen an Bord sind. Die Legenden die Mmaw Alused über die Stormthorn und den Fall von Calabrias berichten kann, tun Ihr Übriges.

Während Euch zunächst keine weitern Nachrichten aus dem Blutwald oder vom Lake Vors erreichen, wisst Ihr doch, das Eile geboten ist. So verbringt Ihr die nächste Zeit intensiv mit Ausbildung und gönnt Euren geschundenen Körpern wenig Ruhe.

Der Tiroler ist schon vor Euch hier angekommen und hat die Filiale der Overland Trading Cooperation verstärkt. Er übergibt Euch auch 400 Silberstücke pro Person für die Adventurers Logs, die er in der großen Biliothek in Throal eingereicht hat, so dass Ihr wenigstens die Basisunkosten Eures Aufenthalts begleichen könnt.

Starrimm ruft Euch eines Abends alle im Singenden Anker zusammen. Die Kneipe wurde schon von dem (dornenlosen) Elfen Loran geführt, als die Sturmklingen hier einkehrten.

Er möchte mit Euch einige wichtige Dinge Besprechen:

  • Ihr braucht etwa drei Wochen um Euch zu erholen und Eure Basisfähigkeiten zu verbessern. Die gleiche Zeit wird auch zur Überholung der Stormthorn und dem Anheuern einer Mannschaft gebraucht. Als Adepten des 5ten Kreises seit Ihr ein Machtfaktor in Kaer Eidolon und Umgebung, der nicht zu unterschätzen ist.
  • Starrimm überlässt Euch nach langen Diskussionen das Kommando der Stormthorn.
  • Der Umhang der Nacht befindet sich aktuell in Starrimm Besitz. Was soll damit geschehen? Er weiß, das der Umhang eng mit der Geschichte der Sturmklingen und an Eure Legende verkünft ist. Wenn er in seinem Besitz bleiben soll, wird er sich dranweben. Wenn Ihr Anspruch erhebt, würde er Ihn Euch aber auch überlassen. Valisilwen könnte einige der Key-knowledges beisteuern.

Nach zwei Wochen

Der Tiroler hat ein Areal auf der anderen Nördlichen Flussseite roden lassen und dort einen umzäunten (noch) provisorischen Luftschiffhafen für maximal drei Schiffe anlegen lassen. Mit den Kontakten von Loran werden Dockarbeiter von den Flussschiffen abgeworben um die Stormthorn zu überholen.

Starrimm hat etwas nachgedacht und möchte Eigner der Stormthorn bleiben. Das würde heißen, das er 50% der Beute der Stormthorn erhält, zeitgleich aber für Wartung, Instandhaltung und Reparaturen aufkommt. Das Modell würde so aussehen:

  • Entlohnung und Lebenshaltungskosten der Crew
  • 50% der restlichen Beute gehen an Starrimm
  • Die restlichen 50% werden anteilig auf die Offiziere und die Mannschaft aufgeteilt.

Ausserdem sollte sich Kapitän Har’vold Steinherz Gedanken über das Anheuern einer Crew machen. Normaler weise ist dafür einer der Offiziere zuständig, aber in diesem Fall geht es nicht darum einige Leute anzuheuern um die Lücken zu füllen, sondern darum die erste Crew der Stormthorn seit 40 Jahren komplett neu zu erstellen. Vermutlich wird es hier in der Gegend nur ein paar “echte” Luftschiffer geben, dafür aber viele Abenteurer. Mmaw Alused lässt bereits verbreiten, das die Stormthorn anheuert und interessierte Männer und Frauen in drei Tagen im Singenden Anker sein sollen. Und so wie es scheint, ist das Auftauchen der Stormthorn auch bereits in größerem Umkreis bekannt. Loran erzählt Euch, dass es aktuell auffällig viele Fremde im Kaer Eidoln gibt die nicht zu den Flussschifffen gehören. Das kann natürlich auch am Wetter liegen…

Starrimm schlägt vor, das Ihr alle die neue Crew begutachtet und beratet wen Ihr mitnehmen wollte und wen nicht. Dazu sollte aber klar sein, wie Ihr die Leute entlohnen wollt, und ob Ihr noch weiter Offiziere anheuert. Starrimm Empfehlung ist mindestens noch 1-2 Offiziere anzuheuern, damit die Stormthorn immer einsatzbereit ist. Wenn Ihr alle gezwungen seit, dem Ruf Eurer Legende zu folgen, darf die Stormthorn nicht ohne Kommando sein.

Neben der Crew ist die größte Schwachstelle der Stormthorn Ihre vergleichsweise geringe Feuerkraft. Allerdings lässt sich da aufgrund der Kürze der Zeit aktuell wenig dran machen.

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Battle for Bloodwood - Part 3

Wir nähern uns dem Luftschiff der Sturmklingen, der Stormthorn. Gewarnt durch den Blutelfen den wir einige Zeit vorher leblos gefunden hatten näherten wir uns vorsichtig.

Agnes hatte uns gewarnt, dass er von einem Blutminotaue getötet worden war. Wir rechneten mit einem Hinterhalt, fächerten deswegen auf und näherten uns dem Luftschiff auf breiter Front.
Auf der Storthorn tauchen 2 Blutminotauren auf, Trolle die das Ritual der Dornen über sich ergehen ließen. Im Nachhinein erfuhr ich, dass einer mit einem Blutsiegel des Hauses Denairastas gezeichnet wurde. Keine Ahnung welche Fraktion innerhalb des Hauses.

“King” Fling eröffnet den Kampf mit einem Schuss auf weite Entfernung, und verwundet den einen Blutminotauer. Dann geht alles recht schnell, es taucht ein Changeling auf verletzt den Warden Isdra schwer und wird seinerseits mit einigen gut gezielten Schüssen von King Fling in das Totenreich der Changelinge geschickt.

Aus den Schatten taucht ein weiterer Blutminotauer auf und attackiert Agnes. Er trägt eine Rüstung aus Obsidianer Haut. Ich greife ihn an, er kontert und ich sterbe.
Wir haben den Kampf um die Stormthorn wohl gewonnen, ich verdanke mein Leben Agnes der Knochenhexe. Mit einem Zauber geleitete sie mich aus den finsteren Tiefen des Todes und weg von der Death Sea.

Als ich wieder zu mir komme stelle ich fest, dass dieser Bastard von einem Blutminotauer ein Stück Haut aus meinem Brustkorb herausgeschnitten hat. Ich werde ihn Finden, Ihn töten, seine Knochen zermahlen und sein Fleisch verbrennen. Das nichts mehr an ihn erinnert.

Wir bringen die Stormthorn zum fliegen und steuern nur mit einer kleinen Rumpfmannschaft mehr schlecht als recht aus dem Blutwald. Lady Sirendel, Mistress oft he Rose, und Ihre Greifenreiter geleiten uns aus dem Blutwald. Wir fliegen Richtung Süden und diskutieren in welche Richtung wir wohl Fliegen sollen: nach Vors oder Kaer Eidolon. Da wir das Luftschiff bemannen müssen entscheiden wir uns Richtung Kaer Eidolon zu fliegen.

Bis wir dort angekommen sind die meisten unserer Wunden verheilt.

Erzählt von Trombol Golgol Ketamsoc und niedergeschrieben von Mmaw Alused Troubadour der Stormthorn

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Battle for Bloodwood - Part 2

Mein Name ist Agnes,
Ich bin Geisterbeschwörerin des 5. Kreises und es ist an mir, Euch vom Angriff des Untoten Heers auf die Festung Calabria zu erzählen…

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Unser Weg führte uns nach Calabria, der Hauptfestung des Blutritterordens im Blutwald, auf der Suche nach einem legendären Gegenstand. Nach dem Fall von Carronasto war uns klar, dass wir nicht viel Zeit hatten, bis das Heer der Untoten auch bis in diese Tiefen des Waldes eindringen würde um die Burg anzugreifen. Man spürte förmlich die Spannung in der Luft und die Vorbereitungen zur Verteidigung liefen auf Hochtouren. Es war der Morgen des dritten Tages, an dem der Angriff begann.

Zwar stand unsere Verteidigung bereit, jedoch jagte uns die schiere Anzahl der Gegner einen Schauer über den Rücken. Aufgeteilt in mehrere Regimente unter der Führung besonderer Monstrositäten rückten die Untoten auf Calabria zu. Unsere Bogenschützen eröffneten das Feuer und es gelang uns ein Vergeltender Schlag gegen ihre Einheit aus fliegenden Monstern.
Am Haupttor stellten sich die Veteranen von Carronasto, angeführt vom mächtigen Deabora Hammerfaust unterstützt von Har´vold, Dogan und mir, der Flut der Frozen.
Trombol und Fling erwarteten den Kampf im Burghof, wo sie mit den Wardens einen Pfeil nach dem anderen flogen ließen, die Stellung hielten und so auch unsere Flanke deckten.
Starrimm und ein Kontingent Blutritter verteidigten die Steel Falcon und sicherten dadurch unsere Chance auf eine Rückzugsmöglichkeit im Notfall.

Ein weiteres Kontingent Blutritter sicherte den hinteren Teil der Burg.
Aus den Frozen die das Haupttor attackierten kristallisierte sich ihr Anführer heraus, der Eistroll auf den wir schon bei unserer Flucht aus Carronasto getroffen waren, ließ das Tor mit mächtigen Hieben erbeben.
Für die unter Euch, die noch nie einen Eistroll gesehen haben, etwa drei Meter groß, muskelbepackt und ihre Körper sind vollständig mit einem Eispanzer bedeckt.
Wenn man sich einem nähert, was prinzipiell keine gute Idee ist, kann man schon die Grabeskälte spüren die ihn umgibt!

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Der Kampf um das Tor, und somit den Eintritt in unsere Festung wurde verbittert geführt. Wir gaben keinen Fuß nach, ohne unsere Feinde dafür bitter bezahlen zu lassen.
Klare Befehle und ein aufmunterndes Wort hier und da, können wahre Wunder für die Moral bringen!

Trombol, Fling und die Wardens verteidigten die westliche Mauer neben dem Haupttor und fällten ein Untoten nach dem anderen. Doch nun kamen neue Gegner und diese waren nicht an Hindernisse wie Brücken und Mauern gebunden. Die jahrhundertealten Verteidigungsbäume der Festung, die den Astralraum vor Eindringlingen schützen, kreischten auf und wurden von Dutzenden Blutgeistern zerstört.
Der Anführer des Untotenheeres, Blutmagier Martenon Deneirastas, beschwor Blutgeister und tauchte zusammen mit diesen durch ein Astrales Portal mitten im Hof der Festung auf.
Jeder gefallene unserer Soldaten wurde nach seinem Tod selbst zu einem Blutgeist und langsam wendete sich die Schlacht gegen uns.
Wir versuchten entgegen zu wirken und beschworen ein Regiment von Thornmen, die in die Flanke des Feindes vorstieß. Aber dies war nur ein kurzes Strohfeuer, und wir wurden weiter in die Burg hinein gedrängt.

Der Blutmagier umringt von einer Horde Bloodless rief ein weitere Gruppe von Blutgeister um uns zu attackieren. Die Verteidiger kämpften wie Berserker, aber die schiere Überzahl der Feinde drohte uns immer schneller zu überrennen.

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Dann tauchte plötzlich Valisilwen auf und wies uns an mitzukommen. Starrimm war vor einiger Zeit losgegangen um den Umhang der Nacht aus dem Inneren der Burg zu retten und seitdem verschollen, er hätte schon längst zurück seien müssen. Die Troubadourin führte mich zusammen mit dem Rest der Sturmerben durch einen alten Brunnenschacht in die unteren Gewölbe der Burg. Wir folgten durch einige dunkle Gänge, versteckte Türen und einen Raum mit Astralen Fallen. Etwas verwunderlich war es schon, dass sich die Adeptin hier so gut auskannte… aber nun gut. Als letztes stießen wir auf einen Raum mit zwei Frozen, die sich an einer verschlossenen Tür zu schaffen machten. Mächtige Hiebe von Trombol und Har`vold streckten sie nieder und nach einigen Augenblicken öffnete sich die Tür. Starrimm, zwar schwer verletzt aber mit dem Umhang der Nacht um die Schultern geschlungen hatte unsere Stimmen erkannt und die Tür geöffnet, hinter der er sich verbarrikadierte. Durch die gegenüberliegende Tür auf der Seite des Luftpiraten waren ebenfalls Kratzgeräusche zu hören, es war also Eile geboten. Wir stützten Starrimm und nahmen den Weg zurück durch den Brunnen, der ihm komischerweise unbekannt war…

An der Oberfläche angekommen schlossen wir uns dem letzten Schwung der Verteidiger und den Greifenreitern von Lady Sirendel beim Rückzug auf die Steel Falcon an und ließen die gefallene Festung Calabria unter großer Trauer hinter uns. Viele Freunde sind an diesem Tag gestorben und haben sich geopfert, damit wir die Festung lebend verlassen konnten. Mit dem Sagen umwobenden Mantel in unserem Besitz.

Auf den Mauern der einst großartigen Festung stand Martenon Deneirastas, umringt von seinen liebsten Bestien und den Horden aus Untoten….

Tagebuch

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Battle for Bloodwood - Part 1
The fall of Carronasto

Zwischenbericht von Har’vold Steinherz, Sohn von Tarlon Eisengeier, Angehöriger des Moot der Ironmonger, Krieger des 5ten Kreises, Luftpirat des 1ten Kreises, Kapitän der Stormthorn, Bewahrer von Rals Gedenken, Erbe der Sturmklingen, Jäger des roten Tods, Zerstörer von Schädelschwemmer, Träger von Blutkreisel und des Königs von Luna Plata:

Es waren anstrengende aber auch interessante und lehrreiche Wochen, die ich während meines ersten Aufenthalts im Blutwald erleben durfte. So hielten wir uns die meiste Zeit unweit des Randes des Blutwaldes in der Baumfestung Carronasto der Blutritter auf. Die Festung war ausgelegt für knapp 100 Personen, aber die Elfen besetzten davon nur knapp ein Zehntel, so dass es viel Freiraum für alle gab.
Da sich die Blutritter vom Orden der Eisengeier bereit erklärt hatten, mir bei meinem durch einen Changeling verursachten Problem mit dem linken Arm zu helfen, wurde in der Schmiede von Costoll mit Assistenz durch Dogan und Campleton ein ritueller Eisenarm im Stile der Blutritter angefertigt. Dieser erhielt nach Fertigstellung den Namen „Arm des Ahnen“. Der Vorgang dauerte insgesamt knapp sechs Wochen, so dass ich und natürlich auch meine Gefährten die Zeit mit viel Training und gelegentlichen kurzen Ausflügen in den Blutwald verbringen konnten. Letztere fanden natürlich immer in Begleitung mindestens eines Blutritters statt, da wir nicht mit den Gefahren des Blutwaldes vertraut waren. Auf diesem Wege knüpfte ich auch tiefere Bande mit dem Dornenmenschen Spike, welcher aus dem mit elementaren Holz versetzten Brief von Starrimm gewachsen war und immer in meiner Nähe zu sein schien. Spike war es auch, der als Bote unser Eintreffen am Rand des Blutwaldes den Blutrittern mitgeteilt hatte.
Costoll erzählte mir während meiner Zeit in der Schmiede mehr über die Aufgabe und die Geschichte der Eisengeier, insbesondere aus den Gründungstagen, welche wohl sehr aufregend und gefahrvoll für meinen Vater waren. Hier erfuhr ich auch, dass die Warden des Blutwaldes zuständig sind jegliche Gefahren aus dem Blutwald herauszuhalten und die Blutritter des Ordens der Eisengeier dafür sorgen, dass keine Gefahren aus dem Blutwald entfliehen können.
Mein Training wurde von einem Krieger des Ordens namens Hardin beaufsichtigt, welcher keinen Hehl daraus machte, dass er mich unwürdig hielt, mich auf das Blut meines Vaters zu berufen. Angestachelt durch diese Beleidigung, versuchte ich ihm während des Trainings zu beweisen, dass das Blut meines Vaters dick durch meine Adern fließt. Aber jegliche meiner Bemühungen prallten an ihm ab.
Da die Festung direkt an einem Fluss lag, kam es auch des Öfteren vor, dass Versorgungsboote in Carronasto hielten. Nicht weiter verwunderlich war dabei, dass es sich ausschließlich um Schiffe der Blutelfen handelte. Insbesondere die Steel Falcon, ein wendiges, mittelgroßes Segelschiff der Eisengeier, kam in den Wochen einige Mal an der Festung vorbei.
Während der siebten Woche unseres Aufenthaltes in Carronasto, die Steel Falcon war gerade wieder in der Festung angekommen, saßen wir abends wie immer mit den Blutrittern zusammen und hörten uns eine der zahlreichen Geschichten von Mmaw an, als erst vereinzelt und nach einigen Minuten immer lauter und öfter ein seltsames Kreischen zu uns vordrang. Die Blutelfen sprangen allesamt alarmiert auf, machten sich kampfbereit und schlossen die Tore sofern noch nicht geschehen.
Starrimm begleitete uns auf eine höher gelegene Mauer der Festung und erklärte, dass dieses Kreischen von uralten zum Großteil im Astralraum existierenden Bäumen, den Spectral Willows, ausgeht, um so die mit ihnen verbundenen Warden auf Eindringlinge aufmerksam zu machen. Seiner Meinung nach konnte dies nur eines bedeuten: Der Blutwald wurde angegriffen!
Nach ungefähr einer halben Stunde nahm das Gekreische der Wächter merklich ab und es tauchen im Halbdunkeln zahlreiche Untote, die sogenannten Frozen, vor den Mauern der Feste auf. Um mehr über die genaue Anzahl unserer Feinde zu erfahren und um ein seltsames Leuchten in einem etwas vorgelagerten Turm zu erkunden, flog Fling aus der Feste heraus. Was dann passierte war für uns nicht genau ersichtlich, aber es sah so aus, als ob Fling nur kurz in den Turm hineinflog und einige Augenblicke später schneller als einer seiner Pfeile wieder herausschoss. Nahezu gleichzeitig explodierte der Turm, kippte genau in Richtung Haupttor um und zerstörte selbiges fast vollständig, so dass die Untoten nun in die Fest eindringen konnten. Später erklärte Fling, dass er angeblich von einem blau leuchtendem Astraldrachen verfolgt worden und dieser auch für die Explosion verantwortlich gewesen war.
Ich hielt es hingegen für wahrscheinlicher, dass er wieder einmal seine Nase in Dinge gesteckt hatte, die offensichtlich gefährlich und explosiv waren. Dabei schreckte er einen Schwarm Krillwürmer auf, die durch die Explosion Feuer fingen und ihn wohl nach draußen verfolgten. Aber in Anlehnung an eine alte Trollweisheit für den Umgang mit Windlingen verbleibt mir zu dem Vorfall nur „Es is‘, wie es is‘!“ anzumerken.
Der Turm war umgestürzt, Fling zum Glück entkommen und die Untoten drangen einer Flut gleich in die Festung ein. Unsere Freunde vom Blutritter Orden sprangen furchtlos in die Tiefe und landeten sicher im Hof, um dort einen Wall gegen die Eindringlinge zu bilden. Da wir nicht über die gleichen Fähigkeiten verfügten, abgesehen von meinem Flugsteinfreund Trombol, nahmen wir die Treppe und kamen erst mit Verzögerungen im Hof der Feste an. Dort war nun schon abzusehen, dass Carronasto nicht lange dem Ansturm standhalten würde, aber nichts desto trotz stürzten wir uns in den Kampf und halfen den Eisengeiern. Jeder leistete nun seinen Beitrag, furchterregend war aber insbesondere die alte Frau mit dem unscheinbaren Namen Agnes, welche mit ihrer dunklen Magie mehr als einen Untoten wieder in sein Grab schickte.
Mit Mühen konnten wir den Innenhof einige Minuten halten, aber die Untoten ließen uns keine andere Wahl als den Rückzug anzutreten. In diesem Fall hatten wir aber Glück gehabt, dass die Steel Falcon gerade vor Anker lag, denn sonst hätten wir keine Chance gehabt als bis zum Tod zu kämpfen. So wurden unser Rückzug mit den Verlusten von den heldenhaft kämpfenden Blutrittern gedeckt und wir erreichten das schon ablege-bereite Schiff in größter Bedrängnis.
Sofort nachdem wir auf dem Schiff angekommen waren, legte selbiges ab. Wir wähnten uns in Sicherheit, da die Untoten uns nicht folgen konnten. Aber Thystonius meinte es gut mit uns! Wie aus dem nichts sprang ein riesiger Eistroll auf die Steel Falcon. Das Biest war gut doppelt so groß wie ich und hatte eine Keule in der Größe eines Baumes in seiner Hand. Aber mit dem Mut und Herzen der Nachfahren der Sturmklingen griffen wir an. Mit mächtigen Hieben durch sein selbstgeschmiedetes Schwert Zmiana und mit den glühenden Augen seines immer präsenten Begleiters Smolia wurde der Eistroll von Dogan „Feuerblut“ zurückgedrängt. Gleichzeitig feuerte Fling mit seinem Bogen Mirielle Pfeile in einer übernatürlichen Präzision auf die Schwachstellen des Monsters, so dass sich selbiges, schneller als anzunehmen war, in die kalten Fluten stürzte und nicht mehr gesehen wart.
Da wir zu dem Zeitpunkt aber nicht wussten, ob der Troll nochmals auftauchen würde, beeilten wir uns die Steel Falcon möglichst schnell und möglichst weit weg von der gefallenen Feste Carronasto zu bewegen. Auf unsere Fragen an Starrimm, der wie auch Hardin und Costoll überlebt hatte, ob es denn schon einmal vorgekommen sei, dass der Blutwald angegriffen wurde, wo die Warden geblieben waren und was das mögliche Ziel der Untoten Armee sein könnte, blieb er uns in feinster Blutelfen Manier alle Antworten schuldig.
Also segelte beziehungsweise ruderte unser geschlagener Haufen den Fluss stromaufwärts. Mit Hilfe von Tarlons Karte zeigte uns Trombol, dass anscheinend Eisberge, wo auch immer diese herkamen, in unsere Richtung trieben. Das Ziel der Flucht, der Stammsitz der Eisengeier, die Feste Calabria, war noch ungefähr eine knappe Tagesreise entfernt, so dass wir zumindest in der Nacht noch eine kurze Rast einlegen mussten. Kurze Zeit später, der Mond stand schon weit am Nachthimmel kamen wir an den Überresten einer Eisbrücke vorbei. Auch einige Frozen konnten wir an den Ufern ausmachen. Wer oder was war so mächtig eine riesige Eisbrücke zu erschaffen? Es würden mit Sicherheit interessante Tage auf mich zukommen.
Die Nacht verbrachten wir dann, die Eisbrücke lag circa ein Stunde hinter uns, im Schutze des Flusses auf der Steel Falcon. Mit dem ersten Tageslicht setzen wir unsere Reise fort und im Laufe des frühen Morgens konnten wir beobachten, wie der Fluss immer enger wurde. Nachdem wir um eine enge Flussbiegung gefahren waren, hörten wir plötzlich das laute Surren von zahlreichen Pfeilen, die zu unserem Erschrecken von den Uferböschungen und den Bäumen, die zahlreich über dem Fluss ihre dicken Äste verteilt hatten, auf uns zu kamen. Fling wurde von zwei Pfeilen getroffen und regelrecht am Schiffsmast aufgespießt. Allerdings gab es vorerst keine zweite Salve, denn nun hörten wir eine weibliche Stimme in der Sprache der Blutelfen einige Befehle bellen, auf die Starrimm ebenso lautstark, wie auch ungehalten antwortete. Später erfuhren wir, dass es sich um Warden gehandelt hatte, die die Übergabe des Changeling, bei uns geläufig unter dem Namen King Fling, gefordert hatten. Danach sollten auch Menschen, Trolle und Obsidianer ihre Waffen niederlegen und verschleppt werden.
Die Eisengeier und wir hatten aber andere Pläne. Mit einem beherzten Sprung, verstärkt durch seine neu erworbenen Fähigkeiten, landete Trombol auf einem Ast über unseren Köpfen neben der etwas verdutzt dreinschauenden Warden Anführerin. Bevor sie oder Trombol jedoch zur Waffe greifen konnten, brach der Ast ab und beide stürzten zurück auf die Steel Falcon. Währenddessen sprangen einige Warden auf das Boot, welche von uns sofort angegriffen wurden. Die Eisengeier hingegen griffen die Bogenschützen der Warden am Ufer und den Bäumen über uns an. Letzen Endes wäre die Situation völlig eskaliert, wenn Dogan nicht mit einer gehörigen Portion Stahl und Diplomatie die Warden Anführerin Beletre zur Aufgabe gezwungen hätte. So kam es nur zu einigen kleineren und im Falle von Fling zu einer schweren Verletzung, jedoch wurde niemand getötet.
Das folgende Palaver verlief lautstark und gestenreich, aber zumindest konnten wir die bisherigen Ereignisse im Blutwald erklären, so dass die Warden vorerst von weiteren Strafaktionen absahen. Auf die Frage von Starrimm, wo die Warden denn beim Angriff auf Carronasto waren, blieb Beletre eine Antwort schuldig. Nunja, nichts anderes hatte ich von einem Elfen erwartet!
Die Warden verlangten von Starrimm uns zur Festung Calabria zu begleiten und dort mit der Führung der Blutritter das weitere Vorgehen zu besprechen, aber auch der Status unserer Gruppe bedurfte noch der Klärung. Die Steel Falcon fuhr noch ungefähr bis zur späten Mittagssonne den Fluss hinauf, als endlich Calabria sichtbar wurde.
Calabria war auf einer Insel in der Mitte des sich wieder verbreiternden Flusses gebaut worden. Ihr Ursprung sah eher nach menschlichen Erbauern als elfischen aus. Das Alter der Festung konnte uns nicht mit Sicherheit genannt werden, aber sie war definitiv vor dem Scorch erbaut worden und wurde seit jeher von den Elfen des Wyrmwood wie auch des Blutwaldes als Bollwerk gegen mögliche Eindringlinge genutzt. Unsere Ankunft sorgte für einiges an Aufsehen, insbesondere als sich herumsprach, dass sich ein Erbe von Tarlon Eisengeier unter den Gästen befand. Die düstere Miene von Hardin als er dies mitbekam, ließ meine Laune schnell in ungeahnte Höhen schießen. Während wir uns auf den Weg durch die verschlungenen Burgpfade in den Hauptsaal der Festung aufmachten, wurden wir von immer mehr Blutrittern begleitet, die auch über die Anwesenheit von einem Trupp Warden mehr als erstaunt waren.
Im Hauptsaal angekommen wurden wir von Deabora Hammerfaust, Kommandeur der Eisengeier, begrüßt. Deabora war ein älterer, großer Troll mit riesigen Hörnern, und wie viele der Eisengeier auch ein Luftpirat. Während der Begrüßung sonderte er mich etwas heraus und wir konnten uns auf ordentlich trollische Art und Weise vorstellen und begrüßen. Die darauffolgenden Stunden verbrachten wir bei viel Met im Hauptsaal. Natürlich konnte ich Deabora nicht lange mit meinen Fragen über den Verbleib meines Vaters ausfragen, aber er versprach mir bei Gelegenheit Rede und Antwort zu stehen. Dafür verlangte er meine Treue zu ihm und meine Axt im Kampf an seiner Seite. Niemals ist mir ein Schwur so leichtgefallen, wie zu diesem Zeitpunkt!
So wurde im Laufe des Abends unter anderem auch die Frage bezüglich unseres Aufenthaltsstatus im Blutwald geklärt. Die Warden stimmten Deabora’s Vorschlag zu uns nicht mehr als Eindringlinge zu sehen und uns damit den Weg auch zukünftig in den Blutwald nicht mehr zu versperren. Späher der Blutritter und der Warden trafen noch spät in der Nacht ein und berichteten von einer riesigen Armee von Untoten, die in zwei bis drei Tagen bei aktuellem Marschtempo und Richtung in der Feste Calabria eintreffen würden. Als die Frage aufkam, was die Untoten veranlasst hatte in den Blutwald zu ziehen und wieso es sie zum Stammsitz der Eisengeier vorzudringen schienen, setzte Starrimm an sich zu Wort zu melden, aber er wurde mit einem bösen Blick und einem lautstarken Befehl von Deabora zum Schweigen gebracht.
Spät in der Nacht, als die Besprechung vorrüber war, nutzte ich die Stille und Ruhe und erkundete zusammen mit Agnes ein wenig die Burg. Allerdings gab es selbst jetzt noch Wachen an einigen Toren, die uns nicht passieren lassen wollten. Vielleicht würde uns Deabora den Zugang zu diesen Türen verschaffen können. Da es vorerst nichts weiter zu entdecken gab, das Met langsam den Kopf etwas schwerer machte und die vergangenen zwei Tage auch ziemlich anstrengend waren, begab ich mich auch in das mir zugewiesene Quartier und freute mich leise auf die bevorstehenden Tage voller Kampf und Ruhm!

(Aufgezeichnet nach der Erzählung von Har’vold Steinherz durch Mmaw Alused, Troubadour der Stormthorn)

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Interlud vier
Urlaub im Blutwald

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Sechs Wochen lang regeneriert Ihr Euch von der Kälte des vereisten Barsaives in der Wärme des Blutwaldes. Allerdings ist die Erholung nur begrenzt, da der Blutwald selber sich von Eurer Lebenskraft zu ernähren scheint. Auch wenn Ihr Euch anfangs noch dagegen behaupten könnt, wird alles zunehmend ein bisschen anstrengender und dauert ein bisschen länger. [-1ne Erholungsprobe pro Tag].

Nachdem das anfängliche Misstrauen der anderen Blutritter Euch gegenüber zurückgegangen ist, könnt Ihr Euch recht frei bewegen. Die Befestigung Carronasto ist im Elfenstiel gehalten, liegt direkt am Fluss und umfasst nur wenige Bäume. Allerdings erstreckt sie sich vom Boden und der Anlegestelle über mehre Ebenen nach Oben bis in die höchsten Baumwipfel.

Die Kleine Festung der Blutritter vermittelt allerdings ein sehr einsames gefühlt. Auch wenn hier mehr als 100 Blutritter leben und trainieren könnten, sind kaum mehr als ein Dutzend gleichzeitig anwesend. Die Schmiede ist zum Beispiel mit drei großen Essen ausgerüstet, aber es gibt nur einen Schmied ohne Gesellen. Im Trainingsbereich könnte man Schlachten Nachstellen, aber selten sind hier mehr als 4 Blutelfen zu finden. Wenn Mmaw Alused abends Geschichten vorliest, versammeln sich meist alle im Gemeinschaftsraum und mit Euch zusammen ist es der einzige Zeitpunkt, wo man sich nicht alleine fühlt.

Ihr sollt keine Ausflüge in den Blutwald unternehmen. Aber natürlich fällt Euch irgendwann die Decke auf den Kopf und Ihr tut es trotzdem. Allerdings lernt Ihr schnell, dass dies keine gute Idee ist, da der Wald selber und alle Tiere und Pflanzen Euch feindlich gesinnt zu sein scheinen. Auch die Wardens kommen Euch fast auf die Spur. Ihr könnt zwar Nachrichten nach Vors abschicken, aber auf eine Antwort wartet Ihr vergeblich.

Als der Arm von Har’vold Steinherz vom Moot der Ironmonger fertiggestellt ist, habt Ihr alle genug vom Müßiggang und wollt endlich wieder raus in die Welt.

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In den Blutwald

Wir lagerten einen weiteren Tag in der Eingangshalle des Kaers um unsere Verletzungen soweit zu kurieren, den Restmarsch in Richtung Blutwald durchzuhalten. Die Zeit lief gegen uns und wir brauchten um dieser ganzen Situation Herr zu werden vor allem eins, mehr Informationen. Nach kurzem Beraten waren wir uns darüber einig, unsere neu gewonnenen Informationen und den Standort diesen Kaers mit den Blutrittern aus dem Orden der Eisengeier zu teilen. Zu viele offene Fragen, wo war der Herold des Blutes jetzt? Und wenn der Drache der Herold ist, wer bei den Passionen ist dann der elfische Reiter, der auf den Fresken und dem Sargdeckel zu sehen war. Wir hofften darauf, dass die Blutelfen uns als Gegenleistung zu unseren Informationen und einigen wahrhaft prachtvollen Gastgeschenken weiterhelfen könnten, nicht nur in unserem, sondern auch ihrem eigenen Interesse. Bevor wir aus dem Kaer aufbrachen, markierte ich sowohl den Sarkophag, wie auch das Eingangstor mit den Symbolen der Plage.

Der Tagesmarsch zum Rande des Blutwaldes verlief ereignislos und mit Hilfe eines abgesprochenen Rituals zwischen Harvold und den Blutrittern aus dem Orden seines Vaters, wurden wir bald von einem Ordensmitglied aufgespürt und zum Lager des Ordens geführt.

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, das ein Blutelfen Warden, ein Wächter der Grenze des Blutwaldes, tot auf unserem Weg lag. Er wurde offensichtlich ermordet.
Ich fürchte fast, dass war der Preis des Ordens für unseren geheimen Eintritt in den Blutwald. Unser Führer Hardin liess jedenfalls keine Regung erkennen als wir den toten passierten.
Mmaw Alused, Ork Troubadour aus Floranus Spurge

Zwar war hier jeder höflich zu uns und wir hatten die Möglichkeit unsere Geschichte und Informationen weiterzutragen, aber man sollte sich im Reich der Elfen keine Illusion darüber machen, dass wir unter permanenter Beobachtung standen und jeder kleine Fehltritt in unser Verderben führen könnte. Starrimm sorgte dafür, dass wir während unseres Aufenthalts die Möglichkeit bekommen unsere Fähigkeiten zu steigern und unserem Handwerk nach zu gehen. In vielen Situationen war ich dankbar dafür, die elfische Sprache zu sprechen und mir so ein wenig Respekt bei den Ordensrittern zu sichern.

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Von Dogan „Feuerblut“ aus dem Hause Yil, Sohn von Vaddar „Einauge“

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