Blood Rain

Battle for Bloodwood - Part 2

Mein Name ist Agnes,
Ich bin Geisterbeschwörerin des 5. Kreises und es ist an mir, Euch vom Angriff des Untoten Heers auf die Festung Calabria zu erzählen…

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Unser Weg führte uns nach Calabria, der Hauptfestung des Blutritterordens im Blutwald, auf der Suche nach einem legendären Gegenstand. Nach dem Fall von Carronasto war uns klar, dass wir nicht viel Zeit hatten, bis das Heer der Untoten auch bis in diese Tiefen des Waldes eindringen würde um die Burg anzugreifen. Man spürte förmlich die Spannung in der Luft und die Vorbereitungen zur Verteidigung liefen auf Hochtouren. Es war der Morgen des dritten Tages, an dem der Angriff begann.

Zwar stand unsere Verteidigung bereit, jedoch jagte uns die schiere Anzahl der Gegner einen Schauer über den Rücken. Aufgeteilt in mehrere Regimente unter der Führung besonderer Monstrositäten rückten die Untoten auf Calabria zu. Unsere Bogenschützen eröffneten das Feuer und es gelang uns ein Vergeltender Schlag gegen ihre Einheit aus fliegenden Monstern.
Am Haupttor stellten sich die Veteranen von Carronasto, angeführt vom mächtigen Deabora Hammerfaust unterstützt von Har´vold, Dogan und mir, der Flut der Frozen.
Trombol und Fling erwarteten den Kampf im Burghof, wo sie mit den Wardens einen Pfeil nach dem anderen flogen ließen, die Stellung hielten und so auch unsere Flanke deckten.
Starrimm und ein Kontingent Blutritter verteidigten die Steel Falcon und sicherten dadurch unsere Chance auf eine Rückzugsmöglichkeit im Notfall.

Ein weiteres Kontingent Blutritter sicherte den hinteren Teil der Burg.
Aus den Frozen die das Haupttor attackierten kristallisierte sich ihr Anführer heraus, der Eistroll auf den wir schon bei unserer Flucht aus Carronasto getroffen waren, ließ das Tor mit mächtigen Hieben erbeben.
Für die unter Euch, die noch nie einen Eistroll gesehen haben, etwa drei Meter groß, muskelbepackt und ihre Körper sind vollständig mit einem Eispanzer bedeckt.
Wenn man sich einem nähert, was prinzipiell keine gute Idee ist, kann man schon die Grabeskälte spüren die ihn umgibt!

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Der Kampf um das Tor, und somit den Eintritt in unsere Festung wurde verbittert geführt. Wir gaben keinen Fuß nach, ohne unsere Feinde dafür bitter bezahlen zu lassen.
Klare Befehle und ein aufmunterndes Wort hier und da, können wahre Wunder für die Moral bringen!

Trombol, Fling und die Wardens verteidigten die westliche Mauer neben dem Haupttor und fällten ein Untoten nach dem anderen. Doch nun kamen neue Gegner und diese waren nicht an Hindernisse wie Brücken und Mauern gebunden. Die jahrhundertealten Verteidigungsbäume der Festung, die den Astralraum vor Eindringlingen schützen, kreischten auf und wurden von Dutzenden Blutgeistern zerstört.
Der Anführer des Untotenheeres, Blutmagier Martenon Deneirastas, beschwor Blutgeister und tauchte zusammen mit diesen durch ein Astrales Portal mitten im Hof der Festung auf.
Jeder gefallene unserer Soldaten wurde nach seinem Tod selbst zu einem Blutgeist und langsam wendete sich die Schlacht gegen uns.
Wir versuchten entgegen zu wirken und beschworen ein Regiment von Thornmen, die in die Flanke des Feindes vorstieß. Aber dies war nur ein kurzes Strohfeuer, und wir wurden weiter in die Burg hinein gedrängt.

Der Blutmagier umringt von einer Horde Bloodless rief ein weitere Gruppe von Blutgeister um uns zu attackieren. Die Verteidiger kämpften wie Berserker, aber die schiere Überzahl der Feinde drohte uns immer schneller zu überrennen.

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Dann tauchte plötzlich Valisilwen auf und wies uns an mitzukommen. Starrimm war vor einiger Zeit losgegangen um den Umhang der Nacht aus dem Inneren der Burg zu retten und seitdem verschollen, er hätte schon längst zurück seien müssen. Die Troubadourin führte mich zusammen mit dem Rest der Sturmerben durch einen alten Brunnenschacht in die unteren Gewölbe der Burg. Wir folgten durch einige dunkle Gänge, versteckte Türen und einen Raum mit Astralen Fallen. Etwas verwunderlich war es schon, dass sich die Adeptin hier so gut auskannte… aber nun gut. Als letztes stießen wir auf einen Raum mit zwei Frozen, die sich an einer verschlossenen Tür zu schaffen machten. Mächtige Hiebe von Trombol und Har`vold streckten sie nieder und nach einigen Augenblicken öffnete sich die Tür. Starrimm, zwar schwer verletzt aber mit dem Umhang der Nacht um die Schultern geschlungen hatte unsere Stimmen erkannt und die Tür geöffnet, hinter der er sich verbarrikadierte. Durch die gegenüberliegende Tür auf der Seite des Luftpiraten waren ebenfalls Kratzgeräusche zu hören, es war also Eile geboten. Wir stützten Starrimm und nahmen den Weg zurück durch den Brunnen, der ihm komischerweise unbekannt war…

An der Oberfläche angekommen schlossen wir uns dem letzten Schwung der Verteidiger und den Greifenreitern von Lady Sirendel beim Rückzug auf die Steel Falcon an und ließen die gefallene Festung Calabria unter großer Trauer hinter uns. Viele Freunde sind an diesem Tag gestorben und haben sich geopfert, damit wir die Festung lebend verlassen konnten. Mit dem Sagen umwobenden Mantel in unserem Besitz.

Auf den Mauern der einst großartigen Festung stand Martenon Deneirastas, umringt von seinen liebsten Bestien und den Horden aus Untoten….

Tagebuch

  • Legendenpunkt Wert: 600 LP (eingelöst)
  • Silber Wert: 600 Silber (eingelöst)

Comments

Tarlon

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