Blood Rain

Das Land hinter dem Spiegel

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Das Kaer der Vors

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Eine Crew für die Stormthorn

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Interlude fünf
Kaer Eidolon

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Die Ankunft

Die Ankuft der Stormthorn in Kaer Eidolon sorgt natürlich für Aufregung. Besonders nachdem klar ist, dass auch Blutelfen an Bord sind. Die Legenden die Mmaw Alused über die Stormthorn und den Fall von Calabrias berichten kann, tun Ihr Übriges.

Während Euch zunächst keine weitern Nachrichten aus dem Blutwald oder vom Lake Vors erreichen, wisst Ihr doch, das Eile geboten ist. So verbringt Ihr die nächste Zeit intensiv mit Ausbildung und gönnt Euren geschundenen Körpern wenig Ruhe.

Der Tiroler ist schon vor Euch hier angekommen und hat die Filiale der Overland Trading Cooperation verstärkt. Er übergibt Euch auch 400 Silberstücke pro Person für die Adventurers Logs, die er in der großen Biliothek in Throal eingereicht hat, so dass Ihr wenigstens die Basisunkosten Eures Aufenthalts begleichen könnt.

Starrimm ruft Euch eines Abends alle im Singenden Anker zusammen. Die Kneipe wurde schon von dem (dornenlosen) Elfen Loran geführt, als die Sturmklingen hier einkehrten.

Er möchte mit Euch einige wichtige Dinge Besprechen:

  • Ihr braucht etwa drei Wochen um Euch zu erholen und Eure Basisfähigkeiten zu verbessern. Die gleiche Zeit wird auch zur Überholung der Stormthorn und dem Anheuern einer Mannschaft gebraucht. Als Adepten des 5ten Kreises seit Ihr ein Machtfaktor in Kaer Eidolon und Umgebung, der nicht zu unterschätzen ist.
  • Starrimm überlässt Euch nach langen Diskussionen das Kommando der Stormthorn.
  • Der Umhang der Nacht befindet sich aktuell in Starrimm Besitz. Was soll damit geschehen? Er weiß, das der Umhang eng mit der Geschichte der Sturmklingen und an Eure Legende verkünft ist. Wenn er in seinem Besitz bleiben soll, wird er sich dranweben. Wenn Ihr Anspruch erhebt, würde er Ihn Euch aber auch überlassen. Valisilwen könnte einige der Key-knowledges beisteuern.

Nach zwei Wochen

Der Tiroler hat ein Areal auf der anderen Nördlichen Flussseite roden lassen und dort einen umzäunten (noch) provisorischen Luftschiffhafen für maximal drei Schiffe anlegen lassen. Mit den Kontakten von Loran werden Dockarbeiter von den Flussschiffen abgeworben um die Stormthorn zu überholen.

Starrimm hat etwas nachgedacht und möchte Eigner der Stormthorn bleiben. Das würde heißen, das er 50% der Beute der Stormthorn erhält, zeitgleich aber für Wartung, Instandhaltung und Reparaturen aufkommt. Das Modell würde so aussehen:

  • Entlohnung und Lebenshaltungskosten der Crew
  • 50% der restlichen Beute gehen an Starrimm
  • Die restlichen 50% werden anteilig auf die Offiziere und die Mannschaft aufgeteilt.

Ausserdem sollte sich Kapitän Har’vold Steinherz Gedanken über das Anheuern einer Crew machen. Normaler weise ist dafür einer der Offiziere zuständig, aber in diesem Fall geht es nicht darum einige Leute anzuheuern um die Lücken zu füllen, sondern darum die erste Crew der Stormthorn seit 40 Jahren komplett neu zu erstellen. Vermutlich wird es hier in der Gegend nur ein paar “echte” Luftschiffer geben, dafür aber viele Abenteurer. Mmaw Alused lässt bereits verbreiten, das die Stormthorn anheuert und interessierte Männer und Frauen in drei Tagen im Singenden Anker sein sollen. Und so wie es scheint, ist das Auftauchen der Stormthorn auch bereits in größerem Umkreis bekannt. Loran erzählt Euch, dass es aktuell auffällig viele Fremde im Kaer Eidoln gibt die nicht zu den Flussschifffen gehören. Das kann natürlich auch am Wetter liegen…

Starrimm schlägt vor, das Ihr alle die neue Crew begutachtet und beratet wen Ihr mitnehmen wollte und wen nicht. Dazu sollte aber klar sein, wie Ihr die Leute entlohnen wollt, und ob Ihr noch weiter Offiziere anheuert. Starrimm Empfehlung ist mindestens noch 1-2 Offiziere anzuheuern, damit die Stormthorn immer einsatzbereit ist. Wenn Ihr alle gezwungen seit, dem Ruf Eurer Legende zu folgen, darf die Stormthorn nicht ohne Kommando sein.

Neben der Crew ist die größte Schwachstelle der Stormthorn Ihre vergleichsweise geringe Feuerkraft. Allerdings lässt sich da aufgrund der Kürze der Zeit aktuell wenig dran machen.

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Battel for Bloodwood - Part 3

Wir nähern uns dem Luftschiff der Sturmklingen, der Stormthorn. Gewarnt durch den Blutelfen den wir einige Zeit vorher leblos gefunden hatten näherten wir uns vorsichtig.

Agnes hatte uns gewarnt, dass er von einem Blutminotaue getötet worden war. Wir rechneten mit einem Hinterhalt, fächerten deswegen auf und näherten uns dem Luftschiff auf breiter Front.
Auf der Storthorn tauchen 2 Blutminotauren auf, Trolle die das Ritual der Dornen über sich ergehen ließen. Im Nachhinein erfuhr ich, dass einer mit einem Blutsiegel des Hauses Denairastas gezeichnet wurde. Keine Ahnung welche Fraktion innerhalb des Hauses.

“King” Fling eröffnet den Kampf mit einem Schuss auf weite Entfernung, und verwundet den einen Blutminotauer. Dann geht alles recht schnell, es taucht ein Changeling auf verletzt den Warden Isdra schwer und wird seinerseits mit einigen gut gezielten Schüssen von King Fling in das Totenreich der Changelinge geschickt.

Aus den Schatten taucht ein weiterer Blutminotauer auf und attackiert Agnes. Er trägt eine Rüstung aus Obsidianer Haut. Ich greife ihn an, er kontert und ich sterbe.
Wir haben den Kampf um die Stormthorn wohl gewonnen, ich verdanke mein Leben Agnes der Knochenhexe. Mit einem Zauber geleitete sie mich aus den finsteren Tiefen des Todes und weg von der Death Sea.

Als ich wieder zu mir komme stelle ich fest, dass dieser Bastard von einem Blutminotauer ein Stück Haut aus meinem Brustkorb herausgeschnitten hat. Ich werde ihn Finden, Ihn töten, seine Knochen zermahlen und sein Fleisch verbrennen. Das nichts mehr an ihn erinnert.

Wir bringen die Stormthorn zum fliegen und steuern nur mit einer kleinen Rumpfmannschaft mehr schlecht als recht aus dem Blutwald. Lady Sirendel, Mistress oft he Rose, und Ihre Greifenreiter geleiten uns aus dem Blutwald. Wir fliegen Richtung Süden und diskutieren in welche Richtung wir wohl Fliegen sollen: nach Vors oder Kaer Eidolon. Da wir das Luftschiff bemannen müssen entscheiden wir uns Richtung Kaer Eidolon zu fliegen.

Bis wir dort angekommen sind die meisten unserer Wunden verheilt.

Erzählt von Trombol Golgol Ketamsoc und niedergeschrieben von Mmaw Alused Troubadour der Stormthorn

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Battel for Bloodwood - Part 2

Mein Name ist Agnes,
Ich bin Geisterbeschwörerin des 5. Kreises und es ist an mir, Euch vom Angriff des Untoten Heers auf die Festung Calabria zu erzählen…

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Unser Weg führte uns nach Calabria, der Hauptfestung des Blutritterordens im Blutwald, auf der Suche nach einem legendären Gegenstand. Nach dem Fall von Carronasto war uns klar, dass wir nicht viel Zeit hatten, bis das Heer der Untoten auch bis in diese Tiefen des Waldes eindringen würde um die Burg anzugreifen. Man spürte förmlich die Spannung in der Luft und die Vorbereitungen zur Verteidigung liefen auf Hochtouren. Es war der Morgen des dritten Tages, an dem der Angriff begann.

Zwar stand unsere Verteidigung bereit, jedoch jagte uns die schiere Anzahl der Gegner einen Schauer über den Rücken. Aufgeteilt in mehrere Regimente unter der Führung besonderer Monstrositäten rückten die Untoten auf Calabria zu. Unsere Bogenschützen eröffneten das Feuer und es gelang uns ein Vergeltender Schlag gegen ihre Einheit aus fliegenden Monstern.
Am Haupttor stellten sich die Veteranen von Carronasto, angeführt vom mächtigen Deabora Hammerfaust unterstützt von Har´vold, Dogan und mir, der Flut der Frozen.
Trombol und Fling erwarteten den Kampf im Burghof, wo sie mit den Wardens einen Pfeil nach dem anderen flogen ließen, die Stellung hielten und so auch unsere Flanke deckten.
Starrimm und ein Kontingent Blutritter verteidigten die Steel Falcon und sicherten dadurch unsere Chance auf eine Rückzugsmöglichkeit im Notfall.

Ein weiteres Kontingent Blutritter sicherte den hinteren Teil der Burg.
Aus den Frozen die das Haupttor attackierten kristallisierte sich ihr Anführer heraus, der Eistroll auf den wir schon bei unserer Flucht aus Carronasto getroffen waren, ließ das Tor mit mächtigen Hieben erbeben.
Für die unter Euch, die noch nie einen Eistroll gesehen haben, etwa drei Meter groß, muskelbepackt und ihre Körper sind vollständig mit einem Eispanzer bedeckt.
Wenn man sich einem nähert, was prinzipiell keine gute Idee ist, kann man schon die Grabeskälte spüren die ihn umgibt!

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Der Kampf um das Tor, und somit den Eintritt in unsere Festung wurde verbittert geführt. Wir gaben keinen Fuß nach, ohne unsere Feinde dafür bitter bezahlen zu lassen.
Klare Befehle und ein aufmunterndes Wort hier und da, können wahre Wunder für die Moral bringen!

Trombol, Fling und die Wardens verteidigten die westliche Mauer neben dem Haupttor und fällten ein Untoten nach dem anderen. Doch nun kamen neue Gegner und diese waren nicht an Hindernisse wie Brücken und Mauern gebunden. Die jahrhundertealten Verteidigungsbäume der Festung, die den Astralraum vor Eindringlingen schützen, kreischten auf und wurden von Dutzenden Blutgeistern zerstört.
Der Anführer des Untotenheeres, Blutmagier Martenon Deneirastas, beschwor Blutgeister und tauchte zusammen mit diesen durch ein Astrales Portal mitten im Hof der Festung auf.
Jeder gefallene unserer Soldaten wurde nach seinem Tod selbst zu einem Blutgeist und langsam wendete sich die Schlacht gegen uns.
Wir versuchten entgegen zu wirken und beschworen ein Regiment von Thornmen, die in die Flanke des Feindes vorstieß. Aber dies war nur ein kurzes Strohfeuer, und wir wurden weiter in die Burg hinein gedrängt.

Der Blutmagier umringt von einer Horde Bloodless rief ein weitere Gruppe von Blutgeister um uns zu attackieren. Die Verteidiger kämpften wie Berserker, aber die schiere Überzahl der Feinde drohte uns immer schneller zu überrennen.

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Dann tauchte plötzlich Valisilwen auf und wies uns an mitzukommen. Starrimm war vor einiger Zeit losgegangen um den Umhang der Nacht aus dem Inneren der Burg zu retten und seitdem verschollen, er hätte schon längst zurück seien müssen. Die Troubadourin führte mich zusammen mit dem Rest der Sturmerben durch einen alten Brunnenschacht in die unteren Gewölbe der Burg. Wir folgten durch einige dunkle Gänge, versteckte Türen und einen Raum mit Astralen Fallen. Etwas verwunderlich war es schon, dass sich die Adeptin hier so gut auskannte… aber nun gut. Als letztes stießen wir auf einen Raum mit zwei Frozen, die sich an einer verschlossenen Tür zu schaffen machten. Mächtige Hiebe von Trombol und Har`vold streckten sie nieder und nach einigen Augenblicken öffnete sich die Tür. Starrimm, zwar schwer verletzt aber mit dem Umhang der Nacht um die Schultern geschlungen hatte unsere Stimmen erkannt und die Tür geöffnet, hinter der er sich verbarrikadierte. Durch die gegenüberliegende Tür auf der Seite des Luftpiraten waren ebenfalls Kratzgeräusche zu hören, es war also Eile geboten. Wir stützten Starrimm und nahmen den Weg zurück durch den Brunnen, der ihm komischerweise unbekannt war…

An der Oberfläche angekommen schlossen wir uns dem letzten Schwung der Verteidiger und den Greifenreitern von Lady Sirendel beim Rückzug auf die Steel Falcon an und ließen die gefallene Festung Calabria unter großer Trauer hinter uns. Viele Freunde sind an diesem Tag gestorben und haben sich geopfert, damit wir die Festung lebend verlassen konnten. Mit dem Sagen umwobenden Mantel in unserem Besitz.

Auf den Mauern der einst großartigen Festung stand Martenon Deneirastas, umringt von seinen liebsten Bestien und den Horden aus Untoten….

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Battel for Bloodwood - Part 1
The fall of Carronasto

Zwischenbericht von Har’vold Steinherz, Sohn von Tarlon Eisengeier, Angehöriger des Moot der Ironmonger, Krieger des 5ten Kreises, Luftpirat des 1ten Kreises, Kapitän der Stormthorn, Bewahrer von Rals Gedenken, Erbe der Sturmklingen, Jäger des roten Tods, Zerstörer von Schädelschwemmer, Träger von Blutkreisel und des Königs von Luna Plata:

Es waren anstrengende aber auch interessante und lehrreiche Wochen, die ich während meines ersten Aufenthalts im Blutwald erleben durfte. So hielten wir uns die meiste Zeit unweit des Randes des Blutwaldes in der Baumfestung Carronasto der Blutritter auf. Die Festung war ausgelegt für knapp 100 Personen, aber die Elfen besetzten davon nur knapp ein Zehntel, so dass es viel Freiraum für alle gab.
Da sich die Blutritter vom Orden der Eisengeier bereit erklärt hatten, mir bei meinem durch einen Changeling verursachten Problem mit dem linken Arm zu helfen, wurde in der Schmiede von Costoll mit Assistenz durch Dogan und Campleton ein ritueller Eisenarm im Stile der Blutritter angefertigt. Dieser erhielt nach Fertigstellung den Namen „Arm des Ahnen“. Der Vorgang dauerte insgesamt knapp sechs Wochen, so dass ich und natürlich auch meine Gefährten die Zeit mit viel Training und gelegentlichen kurzen Ausflügen in den Blutwald verbringen konnten. Letztere fanden natürlich immer in Begleitung mindestens eines Blutritters statt, da wir nicht mit den Gefahren des Blutwaldes vertraut waren. Auf diesem Wege knüpfte ich auch tiefere Bande mit dem Dornenmenschen Spike, welcher aus dem mit elementaren Holz versetzten Brief von Starrimm gewachsen war und immer in meiner Nähe zu sein schien. Spike war es auch, der als Bote unser Eintreffen am Rand des Blutwaldes den Blutrittern mitgeteilt hatte.
Costoll erzählte mir während meiner Zeit in der Schmiede mehr über die Aufgabe und die Geschichte der Eisengeier, insbesondere aus den Gründungstagen, welche wohl sehr aufregend und gefahrvoll für meinen Vater waren. Hier erfuhr ich auch, dass die Warden des Blutwaldes zuständig sind jegliche Gefahren aus dem Blutwald herauszuhalten und die Blutritter des Ordens der Eisengeier dafür sorgen, dass keine Gefahren aus dem Blutwald entfliehen können.
Mein Training wurde von einem Krieger des Ordens namens Hardin beaufsichtigt, welcher keinen Hehl daraus machte, dass er mich unwürdig hielt, mich auf das Blut meines Vaters zu berufen. Angestachelt durch diese Beleidigung, versuchte ich ihm während des Trainings zu beweisen, dass das Blut meines Vaters dick durch meine Adern fließt. Aber jegliche meiner Bemühungen prallten an ihm ab.
Da die Festung direkt an einem Fluss lag, kam es auch des Öfteren vor, dass Versorgungsboote in Carronasto hielten. Nicht weiter verwunderlich war dabei, dass es sich ausschließlich um Schiffe der Blutelfen handelte. Insbesondere die Steel Falcon, ein wendiges, mittelgroßes Segelschiff der Eisengeier, kam in den Wochen einige Mal an der Festung vorbei.
Während der siebten Woche unseres Aufenthaltes in Carronasto, die Steel Falcon war gerade wieder in der Festung angekommen, saßen wir abends wie immer mit den Blutrittern zusammen und hörten uns eine der zahlreichen Geschichten von Mmaw an, als erst vereinzelt und nach einigen Minuten immer lauter und öfter ein seltsames Kreischen zu uns vordrang. Die Blutelfen sprangen allesamt alarmiert auf, machten sich kampfbereit und schlossen die Tore sofern noch nicht geschehen.
Starrimm begleitete uns auf eine höher gelegene Mauer der Festung und erklärte, dass dieses Kreischen von uralten zum Großteil im Astralraum existierenden Bäumen, den Spectral Willows, ausgeht, um so die mit ihnen verbundenen Warden auf Eindringlinge aufmerksam zu machen. Seiner Meinung nach konnte dies nur eines bedeuten: Der Blutwald wurde angegriffen!
Nach ungefähr einer halben Stunde nahm das Gekreische der Wächter merklich ab und es tauchen im Halbdunkeln zahlreiche Untote, die sogenannten Frozen, vor den Mauern der Feste auf. Um mehr über die genaue Anzahl unserer Feinde zu erfahren und um ein seltsames Leuchten in einem etwas vorgelagerten Turm zu erkunden, flog Fling aus der Feste heraus. Was dann passierte war für uns nicht genau ersichtlich, aber es sah so aus, als ob Fling nur kurz in den Turm hineinflog und einige Augenblicke später schneller als einer seiner Pfeile wieder herausschoss. Nahezu gleichzeitig explodierte der Turm, kippte genau in Richtung Haupttor um und zerstörte selbiges fast vollständig, so dass die Untoten nun in die Fest eindringen konnten. Später erklärte Fling, dass er angeblich von einem blau leuchtendem Astraldrachen verfolgt worden und dieser auch für die Explosion verantwortlich gewesen war.
Ich hielt es hingegen für wahrscheinlicher, dass er wieder einmal seine Nase in Dinge gesteckt hatte, die offensichtlich gefährlich und explosiv waren. Dabei schreckte er einen Schwarm Krillwürmer auf, die durch die Explosion Feuer fingen und ihn wohl nach draußen verfolgten. Aber in Anlehnung an eine alte Trollweisheit für den Umgang mit Windlingen verbleibt mir zu dem Vorfall nur „Es is‘, wie es is‘!“ anzumerken.
Der Turm war umgestürzt, Fling zum Glück entkommen und die Untoten drangen einer Flut gleich in die Festung ein. Unsere Freunde vom Blutritter Orden sprangen furchtlos in die Tiefe und landeten sicher im Hof, um dort einen Wall gegen die Eindringlinge zu bilden. Da wir nicht über die gleichen Fähigkeiten verfügten, abgesehen von meinem Flugsteinfreund Trombol, nahmen wir die Treppe und kamen erst mit Verzögerungen im Hof der Feste an. Dort war nun schon abzusehen, dass Carronasto nicht lange dem Ansturm standhalten würde, aber nichts desto trotz stürzten wir uns in den Kampf und halfen den Eisengeiern. Jeder leistete nun seinen Beitrag, furchterregend war aber insbesondere die alte Frau mit dem unscheinbaren Namen Agnes, welche mit ihrer dunklen Magie mehr als einen Untoten wieder in sein Grab schickte.
Mit Mühen konnten wir den Innenhof einige Minuten halten, aber die Untoten ließen uns keine andere Wahl als den Rückzug anzutreten. In diesem Fall hatten wir aber Glück gehabt, dass die Steel Falcon gerade vor Anker lag, denn sonst hätten wir keine Chance gehabt als bis zum Tod zu kämpfen. So wurden unser Rückzug mit den Verlusten von den heldenhaft kämpfenden Blutrittern gedeckt und wir erreichten das schon ablege-bereite Schiff in größter Bedrängnis.
Sofort nachdem wir auf dem Schiff angekommen waren, legte selbiges ab. Wir wähnten uns in Sicherheit, da die Untoten uns nicht folgen konnten. Aber Thystonius meinte es gut mit uns! Wie aus dem nichts sprang ein riesiger Eistroll auf die Steel Falcon. Das Biest war gut doppelt so groß wie ich und hatte eine Keule in der Größe eines Baumes in seiner Hand. Aber mit dem Mut und Herzen der Nachfahren der Sturmklingen griffen wir an. Mit mächtigen Hieben durch sein selbstgeschmiedetes Schwert Zmiana und mit den glühenden Augen seines immer präsenten Begleiters Smolia wurde der Eistroll von Dogan „Feuerblut“ zurückgedrängt. Gleichzeitig feuerte Fling mit seinem Bogen Mirielle Pfeile in einer übernatürlichen Präzision auf die Schwachstellen des Monsters, so dass sich selbiges, schneller als anzunehmen war, in die kalten Fluten stürzte und nicht mehr gesehen wart.
Da wir zu dem Zeitpunkt aber nicht wussten, ob der Troll nochmals auftauchen würde, beeilten wir uns die Steel Falcon möglichst schnell und möglichst weit weg von der gefallenen Feste Carronasto zu bewegen. Auf unsere Fragen an Starrimm, der wie auch Hardin und Costoll überlebt hatte, ob es denn schon einmal vorgekommen sei, dass der Blutwald angegriffen wurde, wo die Warden geblieben waren und was das mögliche Ziel der Untoten Armee sein könnte, blieb er uns in feinster Blutelfen Manier alle Antworten schuldig.
Also segelte beziehungsweise ruderte unser geschlagener Haufen den Fluss stromaufwärts. Mit Hilfe von Tarlons Karte zeigte uns Trombol, dass anscheinend Eisberge, wo auch immer diese herkamen, in unsere Richtung trieben. Das Ziel der Flucht, der Stammsitz der Eisengeier, die Feste Calabria, war noch ungefähr eine knappe Tagesreise entfernt, so dass wir zumindest in der Nacht noch eine kurze Rast einlegen mussten. Kurze Zeit später, der Mond stand schon weit am Nachthimmel kamen wir an den Überresten einer Eisbrücke vorbei. Auch einige Frozen konnten wir an den Ufern ausmachen. Wer oder was war so mächtig eine riesige Eisbrücke zu erschaffen? Es würden mit Sicherheit interessante Tage auf mich zukommen.
Die Nacht verbrachten wir dann, die Eisbrücke lag circa ein Stunde hinter uns, im Schutze des Flusses auf der Steel Falcon. Mit dem ersten Tageslicht setzen wir unsere Reise fort und im Laufe des frühen Morgens konnten wir beobachten, wie der Fluss immer enger wurde. Nachdem wir um eine enge Flussbiegung gefahren waren, hörten wir plötzlich das laute Surren von zahlreichen Pfeilen, die zu unserem Erschrecken von den Uferböschungen und den Bäumen, die zahlreich über dem Fluss ihre dicken Äste verteilt hatten, auf uns zu kamen. Fling wurde von zwei Pfeilen getroffen und regelrecht am Schiffsmast aufgespießt. Allerdings gab es vorerst keine zweite Salve, denn nun hörten wir eine weibliche Stimme in der Sprache der Blutelfen einige Befehle bellen, auf die Starrimm ebenso lautstark, wie auch ungehalten antwortete. Später erfuhren wir, dass es sich um Warden gehandelt hatte, die die Übergabe des Changeling, bei uns geläufig unter dem Namen King Fling, gefordert hatten. Danach sollten auch Menschen, Trolle und Obsidianer ihre Waffen niederlegen und verschleppt werden.
Die Eisengeier und wir hatten aber andere Pläne. Mit einem beherzten Sprung, verstärkt durch seine neu erworbenen Fähigkeiten, landete Trombol auf einem Ast über unseren Köpfen neben der etwas verdutzt dreinschauenden Warden Anführerin. Bevor sie oder Trombol jedoch zur Waffe greifen konnten, brach der Ast ab und beide stürzten zurück auf die Steel Falcon. Währenddessen sprangen einige Warden auf das Boot, welche von uns sofort angegriffen wurden. Die Eisengeier hingegen griffen die Bogenschützen der Warden am Ufer und den Bäumen über uns an. Letzen Endes wäre die Situation völlig eskaliert, wenn Dogan nicht mit einer gehörigen Portion Stahl und Diplomatie die Warden Anführerin Beletre zur Aufgabe gezwungen hätte. So kam es nur zu einigen kleineren und im Falle von Fling zu einer schweren Verletzung, jedoch wurde niemand getötet.
Das folgende Palaver verlief lautstark und gestenreich, aber zumindest konnten wir die bisherigen Ereignisse im Blutwald erklären, so dass die Warden vorerst von weiteren Strafaktionen absahen. Auf die Frage von Starrimm, wo die Warden denn beim Angriff auf Carronasto waren, blieb Beletre eine Antwort schuldig. Nunja, nichts anderes hatte ich von einem Elfen erwartet!
Die Warden verlangten von Starrimm uns zur Festung Calabria zu begleiten und dort mit der Führung der Blutritter das weitere Vorgehen zu besprechen, aber auch der Status unserer Gruppe bedurfte noch der Klärung. Die Steel Falcon fuhr noch ungefähr bis zur späten Mittagssonne den Fluss hinauf, als endlich Calabria sichtbar wurde.
Calabria war auf einer Insel in der Mitte des sich wieder verbreiternden Flusses gebaut worden. Ihr Ursprung sah eher nach menschlichen Erbauern als elfischen aus. Das Alter der Festung konnte uns nicht mit Sicherheit genannt werden, aber sie war definitiv vor dem Scorch erbaut worden und wurde seit jeher von den Elfen des Wyrmwood wie auch des Blutwaldes als Bollwerk gegen mögliche Eindringlinge genutzt. Unsere Ankunft sorgte für einiges an Aufsehen, insbesondere als sich herumsprach, dass sich ein Erbe von Tarlon Eisengeier unter den Gästen befand. Die düstere Miene von Hardin als er dies mitbekam, ließ meine Laune schnell in ungeahnte Höhen schießen. Während wir uns auf den Weg durch die verschlungenen Burgpfade in den Hauptsaal der Festung aufmachten, wurden wir von immer mehr Blutrittern begleitet, die auch über die Anwesenheit von einem Trupp Warden mehr als erstaunt waren.
Im Hauptsaal angekommen wurden wir von Deabora Hammerfaust, Kommandeur der Eisengeier, begrüßt. Deabora war ein älterer, großer Troll mit riesigen Hörnern, und wie viele der Eisengeier auch ein Luftpirat. Während der Begrüßung sonderte er mich etwas heraus und wir konnten uns auf ordentlich trollische Art und Weise vorstellen und begrüßen. Die darauffolgenden Stunden verbrachten wir bei viel Met im Hauptsaal. Natürlich konnte ich Deabora nicht lange mit meinen Fragen über den Verbleib meines Vaters ausfragen, aber er versprach mir bei Gelegenheit Rede und Antwort zu stehen. Dafür verlangte er meine Treue zu ihm und meine Axt im Kampf an seiner Seite. Niemals ist mir ein Schwur so leichtgefallen, wie zu diesem Zeitpunkt!
So wurde im Laufe des Abends unter anderem auch die Frage bezüglich unseres Aufenthaltsstatus im Blutwald geklärt. Die Warden stimmten Deabora’s Vorschlag zu uns nicht mehr als Eindringlinge zu sehen und uns damit den Weg auch zukünftig in den Blutwald nicht mehr zu versperren. Späher der Blutritter und der Warden trafen noch spät in der Nacht ein und berichteten von einer riesigen Armee von Untoten, die in zwei bis drei Tagen bei aktuellem Marschtempo und Richtung in der Feste Calabria eintreffen würden. Als die Frage aufkam, was die Untoten veranlasst hatte in den Blutwald zu ziehen und wieso es sie zum Stammsitz der Eisengeier vorzudringen schienen, setzte Starrimm an sich zu Wort zu melden, aber er wurde mit einem bösen Blick und einem lautstarken Befehl von Deabora zum Schweigen gebracht.
Spät in der Nacht, als die Besprechung vorrüber war, nutzte ich die Stille und Ruhe und erkundete zusammen mit Agnes ein wenig die Burg. Allerdings gab es selbst jetzt noch Wachen an einigen Toren, die uns nicht passieren lassen wollten. Vielleicht würde uns Deabora den Zugang zu diesen Türen verschaffen können. Da es vorerst nichts weiter zu entdecken gab, das Met langsam den Kopf etwas schwerer machte und die vergangenen zwei Tage auch ziemlich anstrengend waren, begab ich mich auch in das mir zugewiesene Quartier und freute mich leise auf die bevorstehenden Tage voller Kampf und Ruhm!

(Aufgezeichnet nach der Erzählung von Har’vold Steinherz durch Mmaw Alused, Troubadour der Stormthorn)

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Interlud vier
Urlaub im Blutwald

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Sechs Wochen lang regeneriert Ihr Euch von der Kälte des vereisten Barsaives in der Wärme des Blutwaldes. Allerdings ist die Erholung nur begrenzt, da der Blutwald selber sich von Eurer Lebenskraft zu ernähren scheint. Auch wenn Ihr Euch anfangs noch dagegen behaupten könnt, wird alles zunehmend ein bisschen anstrengender und dauert ein bisschen länger. [-1ne Erholungsprobe pro Tag].

Nachdem das anfängliche Misstrauen der anderen Blutritter Euch gegenüber zurückgegangen ist, könnt Ihr Euch recht frei bewegen. Die Befestigung Carronasto ist im Elfenstiel gehalten, liegt direkt am Fluss und umfasst nur wenige Bäume. Allerdings erstreckt sie sich vom Boden und der Anlegestelle über mehre Ebenen nach Oben bis in die höchsten Baumwipfel.

Die Kleine Festung der Blutritter vermittelt allerdings ein sehr einsames gefühlt. Auch wenn hier mehr als 100 Blutritter leben und trainieren könnten, sind kaum mehr als ein Dutzend gleichzeitig anwesend. Die Schmiede ist zum Beispiel mit drei großen Essen ausgerüstet, aber es gibt nur einen Schmied ohne Gesellen. Im Trainingsbereich könnte man Schlachten Nachstellen, aber selten sind hier mehr als 4 Blutelfen zu finden. Wenn Mmaw Alused abends Geschichten vorliest, versammeln sich meist alle im Gemeinschaftsraum und mit Euch zusammen ist es der einzige Zeitpunkt, wo man sich nicht alleine fühlt.

Ihr sollt keine Ausflüge in den Blutwald unternehmen. Aber natürlich fällt Euch irgendwann die Decke auf den Kopf und Ihr tut es trotzdem. Allerdings lernt Ihr schnell, dass dies keine gute Idee ist, da der Wald selber und alle Tiere und Pflanzen Euch feindlich gesinnt zu sein scheinen. Auch die Wardens kommen Euch fast auf die Spur. Ihr könnt zwar Nachrichten nach Vors abschicken, aber auf eine Antwort wartet Ihr vergeblich.

Als der Arm von Har’vold Steinherz vom Moot der Ironmonger fertiggestellt ist, habt Ihr alle genug vom Müßiggang und wollt endlich wieder raus in die Welt.

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In den Blutwald

Wir lagerten einen weiteren Tag in der Eingangshalle des Kaers um unsere Verletzungen soweit zu kurieren, den Restmarsch in Richtung Blutwald durchzuhalten. Die Zeit lief gegen uns und wir brauchten um dieser ganzen Situation Herr zu werden vor allem eins, mehr Informationen. Nach kurzem Beraten waren wir uns darüber einig, unsere neu gewonnenen Informationen und den Standort diesen Kaers mit den Blutrittern aus dem Orden der Eisengeier zu teilen. Zu viele offene Fragen, wo war der Herold des Blutes jetzt? Und wenn der Drache der Herold ist, wer bei den Passionen ist dann der elfische Reiter, der auf den Fresken und dem Sargdeckel zu sehen war. Wir hofften darauf, dass die Blutelfen uns als Gegenleistung zu unseren Informationen und einigen wahrhaft prachtvollen Gastgeschenken weiterhelfen könnten, nicht nur in unserem, sondern auch ihrem eigenen Interesse. Bevor wir aus dem Kaer aufbrachen, markierte ich sowohl den Sarkophag, wie auch das Eingangstor mit den Symbolen der Plage.

Der Tagesmarsch zum Rande des Blutwaldes verlief ereignislos und mit Hilfe eines abgesprochenen Rituals zwischen Harvold und den Blutrittern aus dem Orden seines Vaters, wurden wir bald von einem Ordensmitglied aufgespürt und zum Lager des Ordens geführt.

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, das ein Blutelfen Warden, ein Wächter der Grenze des Blutwaldes, tot auf unserem Weg lag. Er wurde offensichtlich ermordet.
Ich fürchte fast, dass war der Preis des Ordens für unseren geheimen Eintritt in den Blutwald. Unser Führer Hardin liess jedenfalls keine Regung erkennen als wir den toten passierten.
Mmaw Alused, Ork Troubadour aus Floranus Spurge

Zwar war hier jeder höflich zu uns und wir hatten die Möglichkeit unsere Geschichte und Informationen weiterzutragen, aber man sollte sich im Reich der Elfen keine Illusion darüber machen, dass wir unter permanenter Beobachtung standen und jeder kleine Fehltritt in unser Verderben führen könnte. Starrimm sorgte dafür, dass wir während unseres Aufenthalts die Möglichkeit bekommen unsere Fähigkeiten zu steigern und unserem Handwerk nach zu gehen. In vielen Situationen war ich dankbar dafür, die elfische Sprache zu sprechen und mir so ein wenig Respekt bei den Ordensrittern zu sichern.

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Von Dogan „Feuerblut“ aus dem Hause Yil, Sohn von Vaddar „Einauge“

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Das Grabmal des Herolds

Als ich wieder zu Bewusstsein kam und meine Augen öffnete, blickte ich in das grausame Gesicht eines Bloodless der sich über mich neigte. Es dauerte einen Moment, bis sich mein Blick fokussierte und ich das zerfurchte Gesicht Agnes erkannte. Noch am Boden liegend blickte ich mich nach meinen restlichen Begleitern um, alle noch da, alle noch am Leben. Der Kampfplatz war übersät mit den Leichnamen der Kadavermenschen und Bloodless. Die Reste der Blutgeister waren nur noch als rote klebrige Pfützen in der sonst makellosen weißen Schneedecke zu erkennen.

Frozen.jpgDen Passionen sei es gedankt, dass Mmaw und Campleton in dieser Nacht auf unser Lager gestoßen sind, den schwer verletzten Leroxx im Schlepptau. Mmaw wies uns an sofort das Feuer zu löschen, da die Untoten von der Wärme angezogen werden. Ihren Erzählungen nach kamen sie direkt aus Crystal Rocks, was eigentlich auch unser Ziel war, um nach den 80 vermissten Seelen zu suchen. Unsere schlimmsten Befürchtungen wurden von Mmaw bestätigt, Crystal Rocks ist von Massen Untoter überrannt worden und die meisten der Vermissten wurden selbst zu Frozen, nun auf der Suche nach lebendiger Nahrung. Einzig der Questor des Garlenschreins konnte ein kleines Sanktuarium einrichten, in dem eine Hand voll älterer Bewohner zeitweise Schutz vor den Untoten fand. Da die meisten von ihnen nicht mobil waren, gab es bei dem tiefen Schnee und den eisigen Temperaturen jedoch keine Chance zur Flucht für sie. Leroxx erlitt starke Erfrierungen, der linke Arm des mächtigen Obsidianers war kaum noch als solcher zu erkennen, auch sein Bein und die Finger boten ein grausames Bild. Nach meiner Einschätzung würde er ohne die Möglichkeit sich aufzuwärmen den nächsten Tag nicht überleben.
Wir entschlossen uns sofort aufzubrechen und gemeinsam in Richtung Blutwald zu reisen, um dort Schutz vor der Kälte zu suchen. Leroxx war nicht der Einzige, der Gefahr lief ein Opfer der klirrenden Kälte zu werden. Trotz unserer Reisevorkehrungen und dicker Kleidung bekamen Agnes und ich selbst zunehmend Probleme, das Marschtempo der anderen mitzuhalten. Trombol führte unseren Weg durch den mittlerweile Hüfthohen Schnee. Unbeeindruckt zog der riesige Kundschafter seine Schneise, gefolgt von Harvold mit Fling auf seiner Schulter. Vor Anstrengung verschwamm mein Blick einen kurzen Moment und als ich wieder zu mir kam waren meine Vordermänner plötzlich verschwunden. Erschrocken blieb ich stehen und schaute mich um, durch den Boden vor mir zog sich eine ungefähr zwei Meter breite und fünf Meter tiefe Spalte. Trombol und Harvold, auf Grund ihrer Größe anscheinend unbeeindruckt von der Tiefe waren bereits hinuntergesprungen und nutzen den Wind- und Sichtgeschützten Bereich um endlich ein Lager aufzubauen und ein dringend benötigtes Feuer zu machen. Fling und Agnes kümmerten sich so gut wie möglich um die Verwundeten. Ich legte mich nah an das Feuer und schloss meine Augen, Smolia erfüllte mich mit Wärme und endlich kam der Schlaf über mich.

Unter zur Hilfenahme von Tarlons Karte klärte Trombol uns darüber auf, dass die Spalte in der wir uns befanden wohl schon seit Ewigkeiten existierte und ihr weiterer Verlauf ziemlich genau in unsere Richtung führt. Also folgten wir dem Weg, der bald breiter wurde und mittlerweile gut zehn Meter unterhalb des Schneechaos lag. Nach einigen Stunden Weg schloss sich eine Felsdecke über uns und wir betraten eine geräumige Höhle natürlichen Ursprungs. Doch abgesehen von Spuren kleinerer Lebewesen gab es dort nichts weiter. Wir machten eine kurze Rast um etwas zu Essen und brachen wieder auf. Das andere Ende der Höhle endete in einen kleinen Talkessel und wir beschlossen den spärlichen Bewuchs zu nutzen, um unseren kleinen Vorrat an Feuerholz aufzustocken. Beiläufig in einer fast nebensächlich erscheinenden Bewegung, zogen Trombol und Harvold plötzlich ihre Waffen und schlugen auf einen etwa trollgroßen Schneehaufen ein. Nun fing das Gebilde an sich zu bewegen und ein Widersacher besonders klebriger Natur kam zum Vorschein. Die Kreatur sonderte eine klebende gallertartige Flüssigkeit ab, die dafür Sorge, dass Dinge die sie berührt sofort an ihr haften bleiben. Dann kamen große handähnliche Fänge aus dem Körper der Kreatur und versuchten das Opfer der Wahl zu zerquetschen. In diesem Fall war dies Trombol, der bei dem Versuch Cosmateks Purifier aus dem Körper des Bapsacks herauszuziehen, selbst auf der Kreatur landete. globberog.gifEs ist hier anzumerken, dass die Vielzahl an Dingen, welche die Kreatur auf ihrem Körper anhäuft eine teilweise exzellente und sehr wertvolle Rüstung bilden. So fanden sich diverse Münzen, Waffen, Rüstungsteile und Skelette von Namensgebern auf dem Körper der Kreatur. „King“ Flings Pfeile fanden gnadenlos jede kleinste Lücke und schlugen mit voller Wucht in das Innere der Kreatur ein. Trotzdem dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis die Rüstung endgültig nachgab und Harvold dem Bapsack mit einem wuchtigen Hieb Blutkreisels endgültig den Gar ausmachte. Etwas angewidert aber zu neugierig um es nicht zu tun, zogen wir den Leichnam der Kreatur zurück in die Höhle und fingen an es genauer zu untersuchen. Kurze Zeit nach dem Tod der Kreatur, verlor auch die klebrige Substanz ihre Haftwirkung und es war ein Leichtes, den Panzer der Kreatur zu zerlegen.

Trombol folgte den Spuren des Wesens und führte uns zu einem unterirdischen Höhleneingang. Wir kletterten den Schacht hinunter und folgten einem langen Gang, der vor einem massiven doppelflügeligen Tor endete, das einen Spalt geöffnet war. Jeder von uns wusste um was es sich handelte und die Anspannung wuchs bei allen merklich. Fling und Agnes konzentrierten sich auch die Untersuchung des Astralraums, Trombol suchte nach mechanischen Fallen und ich suchte den Torbogen nach Hinweisen und Runen ab, leider ohne Erfolg. Alle Runen waren fein säuberlich entfernt worden um das Kaer zu anonymisieren, der Astralraum war befleckt und die Fallen, die das mächtige Tor und den Eingang zum Kaer schützen waren ausgelöst und nicht mehr funktionstüchtig. Allein die Aussicht auf einen warmen Lagerplatz und die Möglichkeit Leroxx eine Überlebenschance zu geben, trieb uns dazu an das Kaer zu betreten. Mit äußerster Vorsicht durchschritten wir das Tor und folgten dem gerade verlaufenden Gang, der in eine riesige Eingangshalle mündete. Trombol und Fling, die lautlos die Vorhut bildeten, gaben ein Warnsignal und jegliche Bewegung erstarb. In der riesigen Halle, etwa 30 Meter entfernt befand sich ein weiteres der klebenden Kreaturen, nur hatte dieses etwa die Größe eines Hauses und sein Körper war überseht von den Leichen und Überresten vergangener Opfer. Es war eindeutig zu groß um die Halle verlassen zu können und während wir überlegten, wie wir am besten gegen diesen einzigartigen Gegner kämpfen könnten, wurde Trombol von seiner angeborenen Neugier, oder sollte ich sagen Goldgier überwältigt. Er schlich sich alleine in die Höhle hinein, um einen besseren Blick auf den Panzer der Kreatur zu bekommen. Und zu unserem Glück, erkannte er tatsächlich etwas Nützliches. Die große Kreatur war bereits tot, vermutlich verhungert durch die Unfähigkeit das Kaer zu verlassen. Im Inneren des Panzers, bedienten sich jedoch mehrere kleine Versionen der Bapsäcke an dem Panzer des Monsters um ihre eigene Panzerung zu verstärken. Auf seinem Weg zurück zu uns, um uns davon in Kenntnis zu setzen, löste Trombol leider eine Signalfalle aus. Ein gleißender Lichtblitz schoss durch die enorme Halle, alarmierte jegliches Lebewesen in der Nähe und blendete Trombol, so dass dieser blind im vorderen Drittel des Raums stehenblieb um sich neu zu orientieren. Ohne nachzudenken stürmte ich mit erhobener Fackel in den Raum und zog meine Waffe. Smolia verließ die Astralebene und manifestierte sich neben mir um dem ersten der drei Monster entgegen zu treten. Harvold stürmte auf die zweite Kreatur zu und seine Schläge zerfetzen den Panzer der Kreatur in kurzer Zeit. Doch es war „King“ Fling mit seinem Bogen Miriell, der die Aufmerksamkeit der Feinde auf sich zog. Nach zwei verheerenden Treffern der grün leuchtenden Pfeile, warf eine der Kreaturen die klebende Flüssigkeit auf Fling und pinnte diesen bewegungsunfähig an die Wand. Ähnlich ging es Mmaw, der kurzerhand von der Kreatur am Boden festgeklebt wurde, gerade nachdem er Harvold geholfen hatte, Blutkreisel wieder aus dem toten Körper der ersten Kreatur zu ziehen. Zusammen mit meinem Vertrauten, Feuer war in uns und um uns herum, die Feuerspeere Smolias gepaart mit den Hieben meiner brennenden Waffe vernichteten den Bapsack in beeindruckender Manier. Noch immer erfüllt vom inneren Feuer und dem Durst nach Rache Smolias, durchquerte ich den Raum und tötete mit einem einzigen Schlag den letzten der drei Widersacher, der vom Zweikampf mit Harvold Steinherz zu sehr abgelenkt war, um sein Ende kommen zu sehen.

Erschöpft und verwundet vom Kampf, schlugen wir in der großen Halle unser Lager auf. In der Mitte des Raumes befand sich der uralte Brunnen des Kaers, gefüllt mit klarem, elementaren Wassers. Das erste Mal seit Tagen, spürten wir am Feuer wieder etwas Wärme zurück in unseren Gliedmaßen. Die zwei direkt anliegenden Räume an die große Halle, erwiesen sich als Paradies für unseren Troubadour Mmaw. Bücher, Bücher und noch mehr Bücher, anscheinend der Arbeitsraum des Chronisten des Kaers. Behangen mit wahrhaft beeindruckenden Wandteppichen, die eine Zusammenfassung der Geschichte der Elfen gaben und zwar von dem Zeitalter weit vor der ersten Plage, bis zur Krönung von Königin Alachia des Wyrmwalds… Erst bei der Betrachtung dieser Bilder wurde mir bewusst, wie alt dieses Kaer in Wirklichkeit sein musste.
Der zweite Raum wurde komplett zerstört und verwüstet, als ob jemand versucht hatte, jegliche Hinweise zu zerstören, die auf die Ursprünge des Kaers schließen lassen könnten. In mühsamer Arbeit gelang es uns aber, mit den umliegenden Metallplatten einige der großen Wandreliefs und Ölgemälde wieder kenntlich zu machen und was wir darauf sahen, ließ uns alle in Schock erstarren. Die Festung „The Fallen“ und zwar die komplette Festung in all Ihrer ursprünglichen Pracht. Auf der einen Seite der Festung auf einem hohen Thron eine göttliche Gestalt, so wie wir Namensgeber uns nur die Passionen vorstellen können. Auf der anderen Seite der Festung, ein Herold in der Person eines Elfen in einem magischen Ritual, in der Hand ein Schwert und ein Stab mit einem Orb an der Spitze, auf seinen Schultern ein wallender Mantel. Von der Magie erfüllt, verlässt die Festung den Untergrund und schwebt über dem Bergfried. Leider fehlten dann einige nicht wieder herstellbare Reliefs. Auf dem nächsten erkennbaren Bild ist die Hälfte der Festung verschwunden und die göttliche Erscheinung mit ihr, die zweite Hälfte stürzt zu Boden und schlägt tief im Bergfried ein, so wie wir „The Fallen“ heute kennen. Ein weiteres Mosaik… der Herold zieht zusammen mit seinem Gefolge in ein Kaer, in seinen Händen trägt er Stab, Schwert und Umhang. Dann eine zweite Reihe von Fresken von anderer Machart: Eindringlinge stürmen das Kaer des Herolds, sperren ihn darin ein und entfliehen mit den drei Gegenständen. Es musste sich um das Mondschwert, den Blutorb und den Umhang handeln, von dem Starrimm berichtet hatte. Aber es blieben so viele Fragen offen, wer war der Herrscher von „The Fallen“ und was ist mit ihm und seinem Teil der Festung passiert? Wurde er von seinem eigenen Herold verraten und verbannt? Wollte er sich mit der Festung, ähnlich wie Parlainth in eine andere Ebene retten, um der Plage zu entgehen und es ging etwas schief? Was ist der Nutzen von Schwert, Stab und Umhang, sind sie ein Fluch oder ein Segen? Wer waren die Eindringlinge, die anscheinend gezielt mit dem Auftrag herkamen, die Gegenstände an sich zu nehmen und den Herold einzusperren? Hunderte Fragen in meinem Kopf, aber keine Antworten.
Eins war nun klar, wir befanden und im Kaer der Überlebenden von „The Fallen“, dass zeitgleich auch das Gefängnis des Herolds zu sein schien. Noch wachsamer durch die neuesten Erkenntnisse setzten wir unseren Weg tiefer ins Kaer fort und stießen auf eine Gabelung von drei Wegen. Das einstige Rätsel, dass es hier einmal zu lösen galt, um den Weg zu der tiefergelegenen Ebene des Kaers zu öffnen war bereits erfolgreich absolviert. So mussten wir nur noch eine der beiden mechanischen Fallen im Mittelgang entschärfen, um den Abstieg in die untere Ebene zu erreichen. Der lange Gang dem wir folgten, führte in eine Halle die in ihrem Ausmaß fast der Eingangshalle gleichkam. Angezogen von dem massiven vier Meter breiten und sechs Meter langen Steinsarkophag in der Mitte des Raums, liefen wir wie hypnotisiert darauf zu. Zu spät stellten wir fest, dass wir uns nicht alleine in dem Raum befanden. Zwei Untote, halb in der realen Wirklichkeit ihrer toten Körper und halb als Geister zu erkennen, befanden sich an der Wand hinter uns und griffen uns an. Es war ein kurzes und heftiges Gefecht, doch letztendlich schenkten wir den beiden Iopischen Grabräubern ihren ewigen Frieden. Einer von Ihnen trug ein in Menschenschrift verfasstes Abenteurerlog mit sich. Ihre Gruppe stammte aus Iopos und nannte sich „Iopos Starke Arm“. Halfspirit.jpgAgnes klärte uns später darüber auf, dass diese Art von Halbgeistern sehr ungewöhnlich und äußerst selten sei. Die Betroffenen erreichen diesen Zustand anscheinend nur, wenn der Tod so schnell eintritt, dass der Körper zwar stirbt aber der Geist es nicht realisiert. Auf dem Deckel des Sarkophags war über die gesamte Fläche ein beeindruckendes Relief zu sehen. Es zeigte einen Drachen mit seinem Elfischen Reiter, den wir schon von dem Wandfresko im oberen Stockwerk kannten. Wir hatten das Grabmal des Herolds gefunden.

Wir machten ein kurzes Lager und frischten unsere Reserven und magischen Energien auf. Dann machten wir uns zuerst daran, alle drei Gänge zu erkunden die von dem großen Raum abgingen, um möglichen Feinden keine Chance auf einen Hinterhalt zu bieten. Der erste Bereich entpuppte sich als Wohnbereich des Kaers. Die Fallgitter zu diesem Teil waren zerstört. Angeschlossen waren einige größere Kammern zum Pflanzen von Nahrung. Der zweite Bereich ähnelte dem Ersten, nur waren hier Zeichen eines wahren Massakers zu erkennen obwohl die Fallgitter noch intakt waren. Blutreste, die bis auf die Höhe der Wände und Decken gespritzt waren bezeichneten die grausame Geschichte. Der dritte und letzte Bereich wurde ebenfalls von drei massiven Eisenfallgittern versperrt. Wir starteten unsere Bemühungen die Gatter zu öffnen aber ließen von unserem Vorhaben ab, als eine Welle von über 30 Bloodless auf der anderen Seite auftauchte und durch unsere Lebenszeichen in einen Blutrausch verfielen. Wir entfernten uns schleunigst von dem Durchgang und nach einigen Sekunden beruhigten sich auch die Anstrengungen der Untoten die Gatter zu durchbrechen.

Grabmahl_des_Herolds.jpg

Nun war nur noch der Sarkophag übrig. Wir riefen Mmaw herunter zu uns, da wir nicht wussten was auf uns zukam, und wir um die magische Wirkung seines Herzhaften Lachens wussten. Dann schoben wir den massiven Deckel zur Seite, es tat sich ein ungefähr vier Meter tiefer Abgrund auf, der in eine große Kammer führte. Ich befestigte ein Seil am Sargdeckel und kletterte mit einer Fackel in der Hand daran hinunter, Harvold folgte zeitgleich in dem er hinabsprang. Vom Boden wirbelte weißer Staub auf und um uns herum lagen hunderte von Skelett und Schädelteilen, die meisten davon zu Staub zermalen, als hätte sie etwas Massives zermalmt. Dann eine Bewegung, ein riesiger rot geschuppter Schwanz, ein wippender Flügel… und als sich der Staub um uns legte sahen wir ihn, der aus Rauch bestehende Drache stand direkt vor uns und seine roten Augen funkelten uns vor Zorn an. Auf elfisch fing er an zu sprechen und sagte: „Ich bin der Rote Tod, der Herold des Blutes! Eure Körper und eure Seelen gehören mir… Was?!? STURMKLINGENBLUT?! er ließ einen mächtigen Schrei los und Trommeln begannen um uns herum zu dröhnen, als wäre eine Horde Orkbrenner mitten im Ansturm auf uns Ihr werdet bezahlen für das was ihr mir angetan habt! Schädelschwämmer, töte Sie!“ Dann schoss die Gestalt des Drachen an uns vorbei, nein er schoss durch uns hindurch, die Öffnung hinauf und löste sich auf. Plötzlich öffneten sich Schleusen in der Grabkammer und Blut schoss aus allen vier Wänden hervor. Es dauerte nur einige Sekunden, bis bereits der halbe Raum komplett mit Blut ausgefüllt war. Durchsetzt mit grimmigen Schädeln, die eine grausame Intelligenz wiederspiegelten. Harvold und ich zögerten keine Sekunde und kletterten mit der Hilfe von Trombol und Mmaw wieder nach oben. Kaum angekommen, schossen schon die ersten Blutlanzen durch die Öffnung des Grabmals in Richtung Fling, verfehlten aber knapp ihr Ziel. Da das Blut zu schnell stieg, um eine wirkliche Chance zu haben dieser Falle gemeinsam zu entkommen, machten wir uns Kampfbereit. Wir würden niemanden zurücklassen. Smolia wirkte einen Feuerzauber auf unsere Waffen und machte diese effektiver gegen das Blutelementar, dass so mächtig war einen eigenen Namen zu tragen. Fling schoss einen Pfeil nach dem anderen auf die rote Masse aus Blut, Knochen und Schädeln und schien mit einige gute Treffer zu landen. Trombol und ich hatten weniger Glück, es schien als habe immer der Schädel den wir trafen nur zur Dekoration gedient. Das Elementar seinerseits war nun bis in unseren Raum vorgedrungen und attackierte uns mit Blutlanzen und Schlägen aus seiner Essenz. Blutverschmiert und schon vom Kampf mit den Halbgeistern verwundet, musste ich einen heftigen Treffer einstecken und verlor auf dem glitschigen Untergrund den Halt. Ich stürzte und sah gerade noch, wie sich eine Blutlanze durch die Mitte meines Körpers bohrte. Das Leben strömte aus mir heraus und mein Körper blieb regungslos liegen. Kurz vor meinem Tod sah ich jedoch Harvold Steinherz! Der imposante Troll, Sohn von Tarlon Eisengeier, aufgerichtet zu voller Größe. Mit wutentbranntem Gesicht und einem martialischen Kampfschrei, hob er seine gewaltige Axt und vollführte einen atemberaubenden Angriff. Es wirkte wie Blutwirbel dessen Ende darin bestand, dass er Blutkreisel bis zum Heft in die Essenz von Schädelschwämmer trieb. Dann wurde es schwarz um mich herum. Ich erwachte am nächsten Morgen, mein Körper übersät von den Wunden der letzten Tage. Aber ich war am Leben… die anderen berichteten mir davon, dass es „King“ Fling war, der mich aus dem Reich des Todes wiedergeholt hatte, genau wie es ihm schon einmal mit Mmaw gelungen war. Es sollte mich bei einem Kind von Garlenquestoren ja eigentlich nicht verwundern, aber der kleine Windling steckt wirklich voller Überraschungen! Die Erscheinung des Roten Todes, war wohl eine Art Astraler Imprint gewesen, der auf dem Ort gelegen hatte, da dieses Wesen dort so lange Zeit verbracht hatte, doch immerhin hatte diese Projektion für kurze Zeit ein eigenes Bewusstsein erlangt, uns als diejenigen erkannt die wir sind und dann noch genug Macht besessen, Schädelschwämmer zu beschwören um uns endgültig den Gar aus zu machen… Ein Gefühl tief in mir drin sagte mir nach diesem Erlebnis, das der wahre Rote Tod nun auch von unserer Existenz wusste und es würde nicht lange dauern, bis sich die Wege der Erben der Sturmklingen und des Herolds des Blutes wieder kreuzen würden.

Tagebuch

  • Legendenpunkt Wert: 600 LP (eingelöst)
  • Silber Wert: 600 Silber (eingelöst)

Von Dogan „Feuerblut“ aus dem Hause Yil, Sohn von Vaddar „Einauge“

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