Blood Rain

Interlud sieben
Eingesperrt in Agda

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Ihr verbringt über einen Monat eingesperrt in Agda ohne Licht, Luft, Sonne und Schnee. Da Zeit an diesem Ort keine Rolle spielt, seit Ihr sicher nichts in Barsaiv zu verpassen.

Agda, in Form eines unförmigen Osidianers, sorgt für alle Eure Bedürfnisse und Stellt Euch auch Lehrer und Materialien für die Dauer Eures Aufenthalts zur Verfügung.

Allerdings ist das ständige Dämmerlicht und das Hämmern der Schmiede von Dogan nur begrenzt lange auszuhalten, so dass Ihr zunehmend unruhiger werdet.

Eure Stimmung scheint sich auch auf Agda zu übertragen. Oder ist es der stärker werdende Einfluss von Leroxx?

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Agda

Bericht von Trombol Golgol Ketamsoc, Zweiter Navigator auf der Stormthorn

Wir flogen über den Blutwald. Dort wurden wir erneut von Flugwesen angegriffen, wie vorher schon. Diesmal sah ich allerdings, dass sie einfach aus der Luft auftauchten und uns angriffen. Diesmal waren sie auch aus Holz, nicht Wachs. Während des Kampfes wurde mir bewusst, dass der Beastmaster das Hauptziel der Angriffe war, dass dieser aber plötzlich das Aussehen des Illusionisten Fa Pron angenommen hatte.

Wir stelllten ihn nach dem Kampf zur Rede. Anscheinend hat er sich einen Fluch oder so etwas eingefangen. Ich teile ihm mit, wenn er nochmals während eines Kampfes die Plätze mit einem Crew-Mitglied tauscht, werde ich ihn eigenhändig über Bord werfen.

Der Plan mit den Feuerbomben funktionierte gut. Dimbreaker und Umbar “Redhead” vom Clan der Firescales führten verheerende Rumpfsprungaktionen, bewaffnet mit Brandbomben, über dem Meer der Untoten aus und lockten sie vom Heimstein weg.

Wir erreichten den Heimstein und begegneten dort Agda oder dessen Avatar, anscheinend wurden wir bereits erwartet. Wir erhielten eine Einladung in das Innere des Heimsteins und ließen die Stormthorn davor zurück. Harvold befahl alles für einen Alarmstart bereit zu halten, dann betraten wir Agda.

Kurz bevor sich der Zugang zum Heimstein schließen konnte, kam Fling noch mit hinein gehuscht um zu fragen, ob er die Wache über die Stormthorn übernehmen solle, wie Dogan es ihm aufgetragen hatte oder ob er mitkommen solle. Jetzt war er mit im Heimstein gefangen. Meine armen Brüder.

Wir unterhielten uns mit Agda. Dieser Heimstein ist anders als Ayohyda ….offener. Aber er hat auch nicht so gelitten wie mein Geburtsstein.

Agda bat uns um Hilfe, da sich der tot geglaubte Leroxx in ihm eingenistet habe oder zumindest ein Teil von ihm, der den Geburtsstein von innen heraus korrumpiere. Er erbot sich uns Dinge zu lehren, die wir lernen wollten. Zeit spiele in Agda keine Rolle und so bereiten wir uns auf die Jagd nach Leroxx vor, bis Agda nach uns ruft.

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Die Gnasher

Bericht von Trombol Golgol Ketamsoc, Zweiter Navigator auf der Stormthorn

Am nächsten Morgen flogen wir weiter Richtung Grabmal des Herolds. Unterwegs bemerken wir, dass wir von der Gnasher, einem Schiff der Fire Scale Trolls unter der Flagge Iopos, verfolgt werden.

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Wir versuchen mehrere Ausweichmanöver. Schließlich entern wir die Gnasher, werden aber von der reinen Adeptenmannschaft zurückgeschlagen. Als wir uns aus dem Kampf lösen und zurückziehen, werden wir schwer beschädigt. Als Beute nehmen wir nur einen Troll gefangen, Umbar “Redhead” vom Clan der Firescales , der dem Kapitän im Kampf die Stirn geboten hatte.

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Es dauert Stunden, bis wir die Gnasher schließlich in den Wolken abschütteln und nach Kaer Eidolon zurückfliegen um die Stormthorn zu reparieren.

Dort dauert es drei Tage bis die Schäden beseitigt sind und die Stormthorn wieder flott war. Unterdessen brach der zweite Blutregen los. Ich nutzte die Gelegenheit und beschaffte für die Stormthorn rotes Segeltuch um die Tradition zu wahren. Eines der Crew-Mitglieder, Kraiorli Worldbrand, leidet einem hohen Fieber und ist nicht ansprechbar. Irgendetwas stimmt nicht mit Ihm und seinem Muster, aber alle halten es für besser Ihn an Bord zu behalten. Gut gefesselt. Außerdem nehmen wir noch Umbar “Redhead” vom Clan der Firescales mit. Er hat eingewilligt seine Ehrenschuld gegenüber Har’vold Steinherz vom Moot der Ironmonger bei den Blutrittern oder auf der Stormthorn abzuarbeiten.

Wir brachen Richtung Grabmal des Herolds auf und nahmen diesmal die Route über den Blutwald. Dort kamen wir unbehelligt an. Nur Dimbreaker wurde vom Kapitän untersagt Rumpfspringen über dem Blutwald durchzuführen. Aber er sollte später noch seine Chance bekommen.

Die Plünderung verlief gut, außer dass wir von Blutlosen im Grabmal angegriffen wurden. Zeitgleich wurde die Stormthorn draußen von Frozen angegriffen, die sich nach Harvolds Erzählung wohl unter dem Befehl von Costoll befanden, dem Blutritter der seinen Arm geschmiedet hat und seit der Schlacht von Calabria an der ersten Mauer vermisst wurde. Kraiorli Worldbrand, der seit einigen Stunden wieder bei Bewusstsein war, hat sich den Kampf zu Nutze gemacht und ist durch den Astralraum geflohen.

Der Angriff wurde zurück geschlagen und wir setzten Kurs nach Eidolon um das Plündergut zu verkaufen. Wir löschten die Ladung. Harvold kaufte noch huntert Ölflaschen, die wir auf die Frozen und Bloodles werfen wollen, die den Heimstein Agda belagerten, und dann setzten wir erneut Kurs.

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Das Rufen einer Legende

Bericht von Trombol Golgol Ketamsoc, Zweiter Navigator auf der Stormthorn

Wir liegen in Eidolon vor Anker und verbringen unsere Zeit mit dem Vertiefen unserer Fähigkeiten. Ich widme mich meinen zwei Disziplinen, der des Scouts und der des Luftpiraten. Da die Zeit noch reicht, bitte ich einen reisenden Kriegeradepten mich ebenfalls in seiner Kunst zu unterweisen. Es ist erstaunlich, wie sich der Weg des Kriegers und des Luftpiraten von einander unterscheiden und ebenso in Harmonie ineinander fließen. Der Luftpirat ist ganz Angriff, Zorn und Zerstörung und der Krieger ist beherrscht und analysiert während des Kampfes seine Strategie und die des Gegners. Der Krieger beendet den Kampf dadurch, dass er seinen Gegner überwindet und kampfunfähig macht. Hingegen deckt der Luftpirat seinen Kontrahenten mit so brutalen Schlägen ein, bis irgendetwas in seinem Gegner zerbricht und dieser sich geschlagen gibt.

Eine interessante Entdeckung über die zwei Disziplinen, aber auch der Kundschafter, welche meine Primärdisziplin ist, fügt sich in dieses Bild ein. Er ergänzt das Grosseganze um feine Nuancen, welche die Kantigen Eigenheiten der Krieger und die Schroffheit der Luftpiraten abmildern. Für mein Auskommen als Kopfgeldjäger spielen diese drei Disziplinen gut zusammen.

In meiner spärlich bemessenen Freizeit unterhalte ich mich mit Kindern und den Waisen des Winters. Ich hoffe das Agda noch aushält. Im Büro der Wache sind Steckbriefe, aber nichts was auf die Schnelle erledigt werden kann, leider. Langsam wird das Silber knapp und auch das Kupfer.

Wir heuern Ersatz für diejenigen an, die uns verlassen haben. Orahne eine Diebesadeptin aus Kratas und Gringa das orkische Schiffsmädchen stoßen zur Besatzung dazu. Mir steht eine Beförderung zum zweiten Navigator bevor.

Die Stormthorn läuft bei relativ gutem Wetter aus Eidolon aus. Wir haben beschlossen die zurückgelassenen Schätze aus dem Grabmal des Herolds zu bergen, um die Finanzierung der Stormthorn zu sichern. Dazu fliegen wir Patrouille um eventuell Überlebende der Vors oder andere Namensgeber zu finden und zu retten. Nach einigen Tagen überkommt die Mannschaft wohl der Schiffskoller und es entwickelt sich ein Spiel zur Unterhaltung aller.

Orahne wurde wohl von Dimbreaker, einem Zwergen Luftpiraten, zum Rumpfspringen aufgefordert, da sie noch kein vollwertiges Mitglied der Besatzung sei. Also springen sie, man bindet sich ein Seil um den Körper und springt über die Reling. Dimbreaker macht den Anfang und schafft es, Orahne hat etwas zu kämpfen, schafft es aber auch. Kapitän Har’vold Steinherz vom Moot der Ironmonger springt ebenso wie Agnes. Als die Stormthorn beim Sprung von Harvold etwas zur Seite krängt, nehme ich geistig Abstand von dem Gedanken, dies ebenfalls zu probieren.

Agnes hält sich gut. Harvold überwindet den Sprung und die Reling bei der Landung souverän. Bei der Zweiten Runde erweist sich Dimbreaker als der Sieger, da alle anderen Teilnehmer ausscheiden. Ein interessantes Spiel.

Ich berechne den Kurs, Dogan macht sich am Schiff und in der Küche nützlich, er scheint seine neue Profession des Elementaristen zu pflegen, das Essen das aus der Küche kommt ist heiß und nahrhaft. Agnes hält sich meist in den Mannschaftsquartieren auf oder ist ebenfalls in der Küche.

Nach einigem Kreuzen mit der Stormthorn schlagen wir den Kurs in Richtung des Grabmals des Herolds ein. Auf dem Weg zum Grabmal fällt uns eine breite Schneise ins Auge, die sich durch den Schnee zieht.

Die Schneise ist ca. 1000 Schritte breit und wurde von einem Stamm Ork Brenner gepflügt, die mit ihren Tundrabestien die Schneise in den Schnee geschlagen haben.
Als wir das Lager der Ork Brenner entdecken, gehen wir eine Bogenschußweite davon zur Landung über. Aus der Luft machen wir ungefähr eine Größenordnung von 100 Orkbrennern aus mit Tross-, Reit- und Versorgungstieren.

Die Delegation, die sich uns nähert birgt eine freudige Überraschung, der Clanchef ist Azur vom Clan der Feuerhufe. Ihn kenne ich von dem Abenteuer, als wir Molta das erste mal trafen. Wir unterhalten uns und sind sehr erfreut, dass sich in ihrem Tross fünfundzwanzig Vors befinden, die sie aufgelesen haben.
Wir überlassen den Feuerhufen einen Teil unserer Vorräte. Leider können wir sie nicht auf der Stormthorn mitnehmen, dazu sind es zu viele; und sie haben Tundrabestien dabei.

Im Gespräch mit Azur vom Clan der Feuerhufe kommt heraus, dass sie immer wieder Blutgeistern angegriffen werden, wenn sie auf Namensgeber stoßen. Sie halten deswegen immer mit zwei Mann Wache, für jeden Schlafenden. Als wir uns privateren Themen zuwenden, bewundert Azur die Stormthorn und berichtet mir, dass er das Luftschiff auf seiner letzten Fahrt gesehen hat und das die Stormthorn immer rote Segel geführt habe. An die Galionsfigur konnte er sich leider nicht erinnern.

Wir beschließen, aufgrund der geänderten Lage der Vorräte und der Flüchtlinge die ebenfalls noch versorgt werden müssen, nach Eidolon zurück zu kehren. Von den fünfundzwanzig Flüchtlingen entpuppen sich zwanzig als Vors, fünfzehn von ihnen aus dem Haus Yil, Dogans Haus. Nun ist Xantalos aus dem Hause Yil der Älteste des Hauses Yil und wird es im Rat vertreten.

Anscheinend ist Xantalos aus dem Hause Yil ein Vors-Hardliner, der unbedingt Krieg gegen Iopos führen will und andere Menschen und Rassen nur als Mittel zum Zweck sieht. Dogan führt ein langes Gespräch mit ihm und versucht ihn auf den Umgang mit den Bewohnern von Kaer Eidolon vorzubereiten. Ich weiß nicht, ob es etwas genutzt hat. Es sind halt Vors…

Wir reisen nach Eidolon zurück, die fünf nicht Vors sind drei Menschen, ein Zwerg und ein Elf aus Hanto. Wir füllen unseren Proviant auf, Dogan “Feuerblut” aus dem Hause Yil geleitet Xantalos aus dem Hause Yil zum Rat der Vors und übergibt ihm die Führung der Yil im Rat. Wir verbringen die Nacht in Eidolon und nächtigen auf der Stormthorn.

Am Morgen legen wir ab und setzten Kurs Richtung Rals Gedenken. Die Reise verläuft ruhig und ereignislos, bis wir von Flugwesen angegriffen werden, die urplötzlich auftauchen. Es entbricht ein heftiger Kampf, Dogan wird von einem Wesen über Bord gezogen, kann sich aber nochmals über das Schanzkleid retten. Smolia verbrennt einige Angreifer, die ihren Feuerspeeren hilflos ausgeliefert sind. Kapitän Harvold „Havoc“ Steinherz veranstaltet mit Blutkreisel ein Gemetzel unter den Wesen, mit Cosmateks Purifier an meiner Seite schlage ich mich ebenfalls nicht schlecht. Agnes hat die Konstrukte, die unter Deck eingefallen sind, mit ihren Kräften vernichtet.

Als wir die Decks und das Schiff von den Angreifern befreit haben, bemerken wir, dass die Konstrukte ganz aus Wachs gefertigt waren. Deswegen hat Smolia so gute Arbeit verrichten können.

Wir versuchen die Angriffe und den Zusammenhang mit unseren Feinden in Einklang zu bringen, aber es gelingt uns nicht. Auffällig ist nur, dass Orahne, die Diebesadeptin, von übermäßig vielen Wesen gleichzeitig angegriffen wurde.

Wir fahren weiter Richtung Gedenken.

Als wir uns nähern, stellen wir überrascht fest, dass es von Kadavar Vors bewacht wird.
Eine Annäherung zu Fuß scheint uns ratsam, um Feuerschutz von der Stormthorn zu bekommen.
Harvold, Dogan, Agnes, Kraiorli Wordbrand und ich nähern uns dem Schrein. Molta tritt uns entgegen und wir tauschen uns im Gespräch aus.

Sie teilt uns mit, dass der Blutmond das erste Zeichen war, dass der Herold die Welt betreten hat, um diese für seinen Herren zu bereiten. Wir befragen Molta weiter über den Herold und den Fluch.

Da Molta danach Rals Geist beschwören soll, verlasse ich den Schrein. Es gibt einiges worüber ich nachdenken muss.

  • Warum hilft uns Molta?
  • Spricht sie mit uns oder ist es der Geist des Horrors der sie lenkt?
  • Warum kann sie Ral Steinknacker von den Steinklauen nicht alleine beschwören oder warum spricht Ral Steinknacker von den Steinklauen nicht mit Ihr?
  • Welchen Plan verfolgt sie oder der Horror?
  • Was haben die Blutmagier von Iopos vor?
  • Welche Fraktionen innerhalb der Häuser von Iopos gibt es?
  • Wie ist der Machtzuwachs von Cuauhtli Denairastas zu Stande gekommen?
  • Wer ist N.?
  • Was für eine Beziehung hatte Mmaw Alused zu N.?
  • Warum hat der Blutfluch bisher eigentlich nur positive Effekte?
  • Kam der Fluch wirklich vom Herold?
  • Wieviele unsichtbare Mitspieler sitzen noch am Tisch?
  • Warum warnt mich Molta vor Agnes?

Wenn N. der ist, für den ich ihn halte, weiß ich nicht, ob es nicht besser ist das Mmaw Alused gestorben ist. Dann wäre er eine schwärende Wunde in unserer Seite, die wir nichteinmal bemerkt hatten.

Pläne in Plänen die von Gegenplänen durchkreuzt werden. Ein großes Knäuel an Fäden und losen Enden. Was machen die Invae? Wo ist Vaddar von den Sturmklingen? Er scheint als einziger der Sturmklingen noch aktiv zu sein, irgendwie. Welche Macht kann einfach so den Blutwald überrennen und sich in seinen Tiefen einnisten?

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Agnes berichtet, dass Ral gesagt habe, dass für das Schließen der Blutportale, drei Blutlinien benötigt werden. Iopos, die das erste Schließen verhindert haben, indem sie die Sturmklingen betrogen. Die Eisengeier und die Vors. Und die drei Insignien der Macht: Der Mantel der Nacht, der Blutorb und das Mondschwert.

Weiterhin berichtete Agnes, dass Ral sie vor Halbwesen gewarnt habe und man Ihnen nicht vertrauen dürfe. Halb Dämon und halb Namensgeber, beispielsweise Molta.

Was für mich natürlich die Frage aufwirft, was ist mit IHR? Sie ist anscheinend die Schwester von Dogan aber sie sieht auch aus wie eine halbe Blutlose, was ist sie? Mensch? Untoter? Halbtoter? Zurück aus der Deathsea? Vaddar von den Sturmklingen war ja auch schon zu Besuch im Jenseits und Tarlon Eisengeier von den Ironmonger hatte das Leben seiner Hand verloren. Waren sie auch alle Halbwesen? Das glaube ich nicht.

Wir gehen ca. eine Stunde von Rals Gedenken vor Anker um zu nächtigen. Dogan schreibt einen Brief an Alachia, die Königin der Blutelfen, um diese auf den neuesten Stand unserer Informationen zu bringen. Als die Frage nach einem Boten aufkommt, fällt mir die Botenmünze wieder ein und es kommt dieser blauhäutige, gefiederte Elf Theodosian. Auch Agnes gibt ihm noch einen Brief für die Königin mit und noch ein Trinkgeld, dass er sich sogleich in die Tasche schiebt. Agnes hat einen merkwürdigen Blick, anscheinend irgendwas menschliches.

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Interlude sechs
Rast in Kaer Eidolon

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Allen ist bewusst, dass die Zeit für Erholung nicht vorhanden ist. Ihr trainiert einen Monat lang hart. Die wenigen Pausen die Ihr macht verbringt Ihr mit Drills an Bord der Stormthorn in der eisig kalten Luft dieses nie enden wollenden Winters.

Auf einem dieser Drills gabelt Ihr eine weiter Gruppe von 23 Vors auf, die sich in einem leichten Schneesturm ohne Orientierung ostwärts kämpften. Der Rat der Vors besteht darauf Euch für den Transport angemessen zu entschädigen (23 Personen; 2 Tage großzügig aufgerundet; a 30 Silber = 1400 Silber) so dass die fast leere Bordkasse wieder etwas gefüllt wird.

Nach etwas mehr als einer Woche ist die Aufregung in Kaer Eidoln fast genau so groß wie als die Stormthorn zum erstmal auftauchte: Die Steel Falcon, schwer angeschlagen und voller Blutelfen, landet an den Docks.

DeAbora Hammerfast berichte vom War in the Woods. Der Vormarsch der Untoten und wilden Kreaturen konnte gestoppt werden. Die Waldgebiete westlich des Flusses sind fest in Feindeshand und um das östliche Ufer tobt ein Guerilla-Krieg. Steel Falcon hält den Fluss bis Carronasto frei, konnte aber nicht mehr bis Calabria vorstossen. Ihr letzer Kampf gegen die Soul Dread, ein Schiff voller Untoter, konnte sie nur knapp überstehen.

Nach zwei Wochen und den notwendigen Reparaturen nimmt die Steel Falcon Ihre Mission wieder auf. Starrimm, Valisilwen und Isdra verlassen die Stormthorn um mit der Steel Falcon zurück in den Blutwald zu fahren. Nur Ja’enau bleibt als einziger Eisengeier und Bodyguard von Kapitän Harvold zurück auf der Stormthorn.

Bachata “Sandtieger” Arena bietet sich an, auf der Stormthorn als Adept anzuheuern. Daneben benötigt Ihr noch 3 weiter Mannschaftstmitglieder um wieder voll besetzt zu sein.

Als Wartung, Drills und Ausbildungen beendet sind, ist die Kasse der Stormthorn fast leer und die Frage kommt auf:

Kapitän, welchen Kurs?

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Das Land hinter dem Spiegel

Abenteuer Log von Trombol Golgol Ketamsoc: Im Kaer der Vors „Hinter dem Spiegel“

Agnes brachte uns durch einen Zauber den Ral Steinknacker von den Steinklauen entwickelt hatte in das Land hinter dem Spiegel, eine Taschendimension. Sie brachte Mmaw Alused und Dogan “Feuerblut” aus dem Hause Yil als erstes hinüber, danach mich und “King” Fling. Kaum hatten wir uns hinter dem Spiegel materialisiert sahen wir das „draußen“ geschah.

Agnes und Har’vold" Havoc" Steinherz vom Moot der Ironmonger kämpften gegen die physische Gestalt von Tendris’al. Har´vold wird von drei Inkarnationen des Horrors bedrängt und bereitet dem mit Blutkreisel ein schnelles Ende. Kurz darauf sind sie auch im Spiegel, bei uns.

Ein blick auf Tarlons Karte zeigt, wenig Platz und eine verwirrende Anordnung von Räumen.
Wir gingen durch die einzige Tür die sich uns anbot und fanden uns in einem Heimstein wieder. Dieser war korrumpiert und die Obsidianer denen wir begegneten waren verdorben. Sie nahmen von unserer Anwesenheit keine Notiz. Als ich auf einen Einschlug verging er ohne einen laut.

Wir gelangten von hier aus in einige weitere (andere?) Taschendimensionen: Vors; die Stadt in verschiedenen Stadien des Verfalls. Im Winter, im Sommer usw. Schließlich gelangten wir nach Iopos. Wir sind in einem Turm hoch oben über der Stadt.

Auf dem Weg nach unten begegnet uns eine Gestalt die wir als Vaddar von den Sturmklingen erkennen. Dogan begrüßt ihn freudig. Er scheint etwas verwirrt oder überrascht. Agnes steht dem ganzen misstrauischer gegenüber, er ist die erste Gestalt die auf uns reagiert. Nachdem Dogan sich seinem Vater vorgestellt und anvertraut hat und auch Fling und Harvold sich vorgesteltl haben, begrüßt dieser Agnes die sich als „Stephi“ vorstellt.

Es wird kurz geredet und die Illusion von Vaddar löst sich auf. Sie war von Agnes gebannt worden. Der Horror hatte sich durch seine gefühlskalten Äußerungen über Udine und Udines Gedenken verraten und Agnes war schon misstrauisch da das Aufspüren von Geistern und Horrors ihr Geschäft ist.

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Er tauschte den Platz mit Mmaw auf magischem weg und floh die Treppe hinunter. Fling reagierte als erster nachdem die Illusion zusammenbrach und verfolgte ihn. Wir anderen stürzten uns ebenfalls die Treppe hinunter und verfolgten ihn. Wir gelangten in eine weitere Taschendimmension. Die Umgebung hatte sich wieder verändert und sah aus wie Vorsruinen im Winter. In der Mitte ein Brunnen, Tendris’al und zwei Kadaver-Vor. Agnes vernichtete die Kadaver und Har´vold schlug auf Tendris’al ein. Fling schoss auf ihn und er stürzte in den Brunnen. Vorher hatte er uns noch mit seinen Illusionszaubern verwirrt und Plätze getauscht und versetzt.

Diesmal landeten wir in einer Wüste. Die Landung erfolgte in einem Teich in dem sich eine giftgrüne Brühe befand und einer abgestorbenen Palme die am Ufer stand. Es waren 3 Sandgeister da, einer wurde von Dogan angegriffen und entpuppte sich als Tendris’al. Doch dieser Tauschte die Postion mit Harvold in einer anderen Dimension hinter dem Spiegel. Glücklicher weise erkannte Dogan dies, bevor er Harvold schadete. Die anderen Sandgeister und die Palme wurden von Mmaw und uns anderen vernichtet.

Fling hat auch irgendwie ein Gespür für Tendris’al. Er rief Miriels Pfeil aus dessen Körper zurück und das Projektiel kam auch der Wüste angeflogen. Also gingen wir in die offene Wüste und landeten diesmal übergangslos in einem Dschungel.

Ein Boot war an den Ufern eines Flusses aufgelaufen und am Verrotten. An Deck des Schiffes stand Tendris’al angeschlagen und geschwächt. Er hielt den Blultorb in seiner Hand und in einem letzten Akt des Trotzes beschwor er giftigen Nebel herauf der Mmaw, Agnes und Dogan niederwarf.

Mit einem Kriegsschrei stürzte sich Har´vold auf den Horror und beendete seiner Existenz ein Ende. Anschließen zerhackte er den Körper in kleine Stücke und Smolia, der Vertraute von Dogans, verbrannte die Überreste zu Asche.

Im Kampf hatte Tendris’al den Blutorb fallen lassen den ich an mich nahm. Dann machten wir uns auf die Suche nach dem Spiegelraum um diesen Ort zu verlassen. Wir durchquerten ein T´skrang Flussschiff und gelangten zügig in den Spiegelraum. Draußen vor dem Spiegel wartete Arkesta und Nennt mich Channoyu auf uns.

Agnes schickte Dogan und Mmaw wieder als erstes zurück. Mmaw wies darauf hin den Blut-Orb auch schnell nach draußen zu schaffen. Ich behielt den Orb aber bei mir.

Als Dogan und Mmaw vor dem Spiegel waren, gestikulierte Arkesta wild und schien etwas zu rufen. Dogan griff daraufhin Mmaw an und dieser wurde unsichtbar. Also war Mmaw in wirklichkeit Tendris’al! Agnes wob wie ich noch nie eine Magiekundige habe weben sehen und schickte Fling und mich hinter den beiden her.

Ich sah noch wie Akesta die eine Tür blockierte und Dogan die andere, dann verschwamm alles. Wir waren wieder vor dem Spiegel, Akesta erschien aus dem Nichts am Fuß der Treppe und blickte verwirrt zur Wand. Fling mit der ihm eigenen Geschwindigkeit und Geschicklichkeit schoss einen Pfeil an die Stelle wo Akesta gerade noch gestanden hatte und der Horror brach dort mit dem Pfeil im Rücken zusammen.

Har´vold schlug dem Horror den Kopf ab und zerstückelte Ihn. Dabei stellte sich heraus das es sich wirklich um Tendris’al gehandelt hatte. Anscheinend hatte er mit Mmaw im Spiegel den Platz und das Aussehen getauscht und hat sich so von Agnes aus dem Spiegel bringen lassen. Das heißt auch, das Mmaw von uns getötet, zerstückelt und verbrannt worden ist. Wir werden Ihm und seinem Lachen immer gedenken; er ruhe in Frieden.

Ich schlug mit dem Hammer der Passion Upandal vom Friedhof der Vor´s den Spiegel von Tendris Ahl ein, und die Überreste von Mmaw erschienen bei uns. Agnes wird ihn zur letzten Ruhe betten wie sie es ihm versprochen hat.

Auf dem Weg aus dem Kaer warnt uns Arkesta, das er spürt wie seine Brüder, die Invae durch den Astralraum kommen. Anscheinend habe sie gemerkt das das Portal offen ist. Nach kurzer Diskussion verlassen wir das Kaer der Vors und Dogan versiegelt es wieder mit seinem Schlüssel.

Draußen erwartet uns ein schrecklicher Anblick. Die Besatzung, die wir zurückgelassen hatten, war tot und das Lager zerstört. Es stellte sich heraus das Fa Pron, diese Illusion geschaffen hatte, da eine Patrouille aus Iopos ins Lager kam zur Ablösung. Glücklicherweise kamen sie zeitgleich mit der Stormthorn an. Entsprechend ging der Kampf aus.

Wir warteten auf die Rückkehr der Stormthorn und verließen mit Ihr das Lager. Offensichtlich wurde die Wachablösung vermisst da am Horizont die Gnasher auftauchte, ein Drakkar von einem mit Iopos verbündeten Troll Moot.

Wir zogen uns nach Kaer Eidolon zurück übergaben die Gegenstände den Vors und stellten fest das Akesta nicht mit auf der Stormthorn gewesen ist.

Tagebuch

  • Legendenpunkt Wert: 500 LP (nicht eingelöst)
  • Silber Wert: 500 Silber (nicht eingelöst)
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Das Kaer der Vors

Als wir den Eingang zum Kaer der Vors erreichten, stellten wir zu unserem Unbehagen fest, dass jemand vor uns hier gewesen sein musste. Das äußere Tor stand offen und wir rechneten mit dem Schlimmsten. Jederzeit kampfbereit und so unauffällig wie möglich, schlichen wir hinter den sicheren Schritten von Trombol hinein. Wir hielten uns an die Karte, die der Ältestenrat uns mitgegeben hatte und folgten dem breiten Gang hinein in den Berg. Wir stießen auf einige mechanische Fallen, die schon vor langer Zeit ausgelöst worden waren. Der Boden war bedeckt mit Staub, anscheinend hatten wir doch Glück und waren schneller als unsere Widersacher aus Iopos. Trombol spürte eine weitere magische Falle auf, markierte den Auslöser und wir setzten unseren Weg ins Innere fort.
Der Gang endete an einem großen Portal mit feinen Orichalkumverzierungen und einem auffälligen Schlüsselloch. Ich holte den Schlüssel der Vors heraus und schob ihn in das Schloss… nichts passierte. Es dauerte eine Zeit und wir erinnerten uns an den Hinweis von Cron aus dem Hause Augar, der uns die Wahrheit über den Eingang zum Inneren Kaer mit auf den Weg gegeben hatte. Wir befolgten seinen Rat und schließlich konnte ich den Schlüssel verwenden um die runenbedeckte Tür zu öffnen. Schon während ich den Mechanismus in Gang setzte, konnte ich spüren wie die magische Energie des Schlüssels entwich und sämtlich Eingänge zum Kaer öffnete und zwar nicht nur jene auf weltlicher Ebene.

Nun gingen wir langsam voran, diese Gänge hatte seit sehr langer Zeit niemand mehr betreten und unserer Einschätzung nach waren alle Fallen die hier verborgen lagen sehr wohl aktiv. Und so kam es wie es musste, in allerletzter Sekunde konnte Trombol einer Schwertfalle ausweichen, die er über eine Bodenplatte aktiviert hatte. Unmöglich sämtlichen Druckplatten am Boden zu entgehen, machte er sich daran sie zu entschärfen und erlitt dabei eine verheerende Wunde. Aber der Stein ist ein harter Brocken und obwohl ich mir sicher bin, dass es schmerzhaft war, ließ sich Trombol Golgol Ketamsoc – Bruder von Omasu und Schrecken der Gejagten, nichts anmerken und folgte stoisch dem Weg tiefer ins Dunkle.

Unsere Aufgabe war klar, wir suchten drei der Zentralen Strukturgegenstände meines Volkes, die auf keinen Fall in die Hände von Iopos oder dem wieder stärker werdenden Tendris-Al fallen durften. Es handelte sich dabei um einen Helm, ein Schwert und ein Banner der Vors, genaueres war uns nicht bekannt.
Agnes kam auf die Idee einen Geist zu beschwören, der uns Informationen über das Kaer geben sollte. Sie bereitete ihre Schutzkreise vor und begann mit der Beschwörung, doch wer nun auftauchte überraschte uns doch alle. Im Bannkreis von Agnes erschien Channoyu, jener Geist an dessen Aussehen wir uns alle schon gewöhnt hatten, da er Bestandteil von Agnes Karmaritual war. Verblüfft erfuhren wir, dass Channoyu einst selbst ein Magier der Vors war und in diesem Kaer gelebt hatte. Nach einem für uns unverständlichen Gespräch in Geistersprache versicherte uns Agnes, dass der Geist wisse wo wir hin müssten und so übernahm Channoyu die Führung.

Einzig Fling fiel auf, dass der Weg den wir nahmen von dem abwich, den die Ältesten für uns auf der Karte markiert hatten. Aber der Geist war sicher, wir müssten seinem Weg folgen, der uns geradewegs zum Friedhof des Kaers brachte. Er blieb vor einem großen Schrein stehen, der die Statuen aller Passionen in ihren typischen Posen und mit ihren typischen Werkzeugen beherbergte. Fling kontrollierte auf der Astralen Ebene den Raum und entdeckte den ersten Strukturgegenstand der Vors. Den Helm auf dem Kopf der Thystonius Statue, nach einer kurzen Anprobe nahm sich Harvold dem Helm an und sah nun noch furchteinflößender aus, als er sowieso schon wirkte. Ohne größere Pause setzten wir unseren Weg fort und folgten Channoyu weiter auf den Friedhof. Hier waren die Grabmäler von tausenden der Vors die während der Ära der Plage im Kaer gestorben waren, einige Gräber waren aufgebrochen und leer, die meisten Grabkammern jedoch noch intakt und versiegelt. Unbeirrt schritt unser Geisterführer voran, auch dann noch als uns eine Gruppe Untoter Vors entgegen trat und uns aus drei verschiedenen Richtung angriff. Wir nahmen Kampfposition ein und ich fällte den ersten Kadavervors mit meiner Klinge. Fling erhob sich in die Höhe und ließ seine Pfeile fliegen, wobei sein Bogen Mirielle das typische Surren des Todes von sich gab. Agnes wirkte ihre Magie und die Untoten vor ihr zerfielen zu Staub und rieselten zu Boden. Harvold und Trombol schützen beide Flanken und verteilten mächtige Hiebe mit ihren Waffen.
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Als die Untoten besiegt waren nahmen wir neue Geräusche in der Umgebung wahr… die Toten in den Grabkammern erwachten zum Leben, tausende davon. So leise wie möglich setzten wir unseren Weg fort und trafen letztendlich auf den Geist eines Vors Zauberers. Sein Name war Banto Ogato und er erzählte uns die Geschichte von Kailins Befleckung durch den Dämon Tendris-Al und wie dieser ihm das Kaer geöffnet hat um seinen Schrecken über die Vors zu bringen.
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Er erzählte uns von Shason, dem Schüler Kailins, der den Dämon endgültig bannen wollte, aber von seinen eigenen Leuten verraten wurde und in seinen Tod lief. Und hier erfuhren wir auch, das Channoyu einst ein Schüler Kailins war und uns wurde bewusst, über wieviel Macht der Geist in seinem damaligen Leben als Adept verfügt haben musste.

Unsere Aufgabe am Friedhof war erledigt und wir kehrten zurück auf den in der Karte eingezeichneten Weg. Fling und Trombol übernahmen die Führung und führten uns zur Klippe die hinunter in das Innere Kaer führte, dass so lange dem Schrecken von Tendris-Al getrotzt hatte und die Vors zu den Menschen gemacht hat, die sie heute sind. Die Klippe selbst war furchterregend hoch, knapp 60 Meter tief aber mit guten Griffmöglichkeiten in der Wand zum Klettern. Fling verstärkt durch einen von Agnes Zaubern half den Abstieg etwas zu koordinieren und achtete auf heranrückende Feinde.

Harvold wagte den Abstieg als erster und war in Windeseile am felsigen Untergrund angekommen. Ermutigt vom Tatendrang des Kapitäns, fasste ich mir ein Herz und kletterte den Abstieg in vier Etappen hinunter. Im Vergleich zu Harvold musste ich einige Pausen einlegen. Dann begann Trombol den Abstieg, mit Agnes auf den Rücken geschnallt, so dass diese seine Rückendeckung bilden konnte. Eine taktische Finesse, die sich später noch auszahlen sollte. Plötzlich ging alles sehr schnell, eine Warnung von Fling, ein leuchtender Pfeil der sich in die Seite eines fast 4 Meter großen Finsterrochens bohrte, der gerade Agnes von Trombols Rücken reißen wollte. Von der Wucht des Treffers aus der Bahn geworfen, nahm das Monstrum die Verfolgung von Fling auf, der seinerseits Mirielle neu spannte und im Rückwärtsmaneuver abfeuerte. Der zweite verheerende Treffer ließ den Finsterrochen die Flucht ergreifen und geradeaus in die Dunkelheit davongleiten. In der Zwischenzeit, löste sich aus dem steinigen Untergrund der Höhle ein etwa zehn Meter großer Felswurm aus dem Boden und streckte mich mit drei mächtigen Hieben in Folge nieder. Um mich herum verschwamm alles und Dunkelheit schloss mich ein.

Als ich wieder erwachte, befand ich mich in einer geräumigen Höhle. Die Treffer des Felswurms hatten seltsamerweise keine Wunden hinterlassen und ich konnte einen Teil meiner Stärke zurück gewinnen. Ich sah mich um, die Höhle war von zwei Fackeln erleuchtet und ich konnte die Präsenz von Smolia spüren. Ein Schachspiel, dass einsam auf einem Felsplateau stand und ein großes Banner an der Wand drapiert… das Banner der Vors, der nächste Strukturgegenstand. Dann bewegte sich etwas neben mir und eine Gestalt halb Mensch und halb Insekt trat auf mich zu und beäugte mich erst mit der einen, dann mit der anderen Gesichtshälfte.
Sein Name war Arkester, einst ein hochrangiger Tiermeister und ein Begleiter der Sturmklingen, wurde er auf einem ihrer Abenteuer im Astralraum abgeschnitten und zur Hälfte mit einem Invae verbunden. Jahre später traf er wieder auf Ral Steinknacker und dieser schaffte es, ihn vom Kollektiv der Invae abzuschneiden und ihm wieder ein eigenes Bewusstsein zu geben. Ral gab ihm die Aufgabe über den Dämon Tendris-Al zu wachen und versiegelte das Kaer zusammen mit dem Wächter. Einige Jahre später kam mein Vater Vaddar Einauge in das Kaer und gab den Blutorb, Rals Zauberstab, ebenfalls in die Obhut von Arkester bevor er das Kaer wieder versiegelte. Jedoch hat Tendris-Al im Laufe der letzten Jahre wieder an Macht gewonnen und auch wieder eine körperliche Hülle ergattert. Ein Kopf besetzt mit Tentakeln und Flügeln verfügt er über die Gabe der Illusion und so war es Arkester bisher nicht gelungen die körperliche Form des Dämons zu töten.

Mit meinem neu erlangten Wissen und Arkester im Hintergrund machte ich mich zügig auf den Weg zurück zur Klippe, an der ich meine Kameraden zuletzt gesehen hatte. Mir war bewusst, wie misstrauisch ich an ihrer Stelle gewesen wäre und näherte mich vorsichtig, doch es benötigte mein gesamte Konversationstalent um ihnen wirklich die Wahrheit darzulegen und Arkester ohne eine Gefahr zum Lager rufen zu können, dass sie provisorisch am Rande der Klippe aufgeschlagen hatten. Wir handelten mit Arkester aus, dass wenn wir ihm helfen Tendris-Al zu besiegen, er uns im Gegenzug das Banner der Vors überlässt. Er versicherte uns, dass er später wieder zu uns stoßen würde, aber sich jetzt erstmal um seine Haustiere kümmern müsse, den Finsterrochen und den Felswurm der mich attackiert hatte. Auf der Suche nach dem letzten der drei Strukturgegenstände drangen wir weiter in das Innere Kaer vor. Im ehemaligen Gemach des Zauberers fanden wir eine Vorrichtung die einen Regenerationszauber wirkte und heilten unsere verlorenen Lebenspunkte, wahrhaftig eine Wohltat nach den Strapazen des bisherigen Tages.
Wir lösten ein Rätsel durch einen magischen Spiegel in Channoyus ehemaligen Räumlichkeiten und kamen in den Besitz eines unbekannten magischen Amuletts das Agnes an sich nahm.
Dann betraten wir einen Raum mit einem großen Brunnen und einer riesigen Kristallfigur eines Wasserelementares darin, Undines Gedenken. Dies war der Schrein, den mein Vater Vaddar Einauge für sein im Kampf gefallenen Vertrauten, dass Wasserelementar „Undine“ erbaut hatte. Auch wenn es ein beeindruckendes Bauwerk ist, hatte es nicht den Einfluss auf mich, den es vielleicht hätte haben sollen. Zwar erkenne ich wohl den Nutzen und die Notwendigkeit von Wasser, trotzdem ist es von allen Elementen das einzige, dessen Mysterien mir niemals zugänglich wurden. Feuer hingegen entfaltet seine Schöne in all seinen Formen vor meinen Augen, ohne die kleinste Anstrengung.

In einem seitlichen Raum entdeckt Fling einen magischen Mechanismus an der Wand in Form eines Bilderrätsels. Wir entschlüsseln das Geheimnis und eine geheime Tür gibt den Weg frei in einen Raum mit einem einzigen Regal, darauf steht als einziger Gegenstand ein offensichtliches Zaubergrimoire mit einem Totenkopfeinband. So kamen wir in den Besitz von Ral Steinknackers Grimoire.

Wir durchsuchen die restlichen Räume des beengten Kaers und stoßen tatsächlich auf den letzten Strukturgegenstand der Vors, ein Schwert mit geborstener Klinge, das auf einem Altar im hintersten Raum des Kaers verborgen war. Da uns die Gefahr zu groß war, die Gegenstände der Vors mit in den Kampf gegen Tendris-Al zu führen und das Leben der restlichen Crew zu gefährden, beschlossen wir unsere beiden Begleiter, das Schwert und den Helm zurück zum Eingang des Kaers zu bringen, um diese sicher auf der Stormthorn zu verstauen. Arkester wartete am Rand der Klippe auf uns und sein Finsterrochen, einige Stunden vorher noch ein tödlicher Gegner, flog uns nun einen nach dem anderen auf den oberen Rand der Felswand. Wir achteten auf die Fallen und erreichten nach einigen Stunden den Ausgang. Fa-Pron hielt immernoch seine Illusion des Iopischen Wachlagers aufrecht und hatte so die patrouillierenden Luftschiffe schon mehrmals in die Irre geführt. Der Kapitän gab den Befehl, dass die Gegenstände und alle Besatzungsmitglieder außer Fa-Pron beim nächsten Eintreffen der Stormthorn wieder an Bord gehen sollten.

Wir genossen kurz die frische Luft der Oberfläche, rasteten und verbanden unsere Wunden. Agnes nutzte die Zeit um das Grimoire von Ral zu durchforschen und entdeckte einen von Ral selbst entwickelten Zauberspruch, der sich „Durch den Spiegel treten“ nannte. Alleine war Agnes jedoch nicht stark genug, um den Zauber auf jemand anderen als sich selbst zu wirken, um das zu schaffen musste sie sich mit jemand anderem verbünden, der ebenfalls über große magische Fähigkeiten verfügt. Und so kam es wie es das Schicksal wollte und Agnes ging mit Channoyu ein Bündnis des Vertrauens ein, an einem familiären und doch so besonderen Ort, Undines Gedenken.
Gerüstet und bereit den letzten Schritt zur Vernichtung des Dämons Tendris-Al zu gehen machten wir uns zu sechst auf, den Wandspiegel in die Dimension des Horrors zu finden der die Vors Jahrhunderte lang gepeinigt hatte.

Die Namen waren Agnes aus den Sümpfen, Dogan Feuerblut aus dem Hause Yil, Trombol Golgol Ketamsoc aus dem Lebensstein Ayohyda, „King“ Fling von Luna Plata, Har`vold Steinherz aus dem Moot der Ironmonger und Mmaw Alused, Troubadour aus Floranus Spurge – haltet sie in Ehren, denn ohne jeden Einzelnen von Ihnen wäre es nicht gelungen Tendris-Al, den Schrecken der Vors, für immer zu besiegen.

Trombol nutzte Tarlons Karte und spürte den Standort in die Spiegeldimension auf. Arkester setzte sich ab und bat uns um einige Minuten Aufschub, um den Dämon und seine niederen Diener abzulenken, damit unser Weg frei ist. Nach einer kurzen Verzögerung stießen wir weiter voran und erreichten ohne größere Unterbrechungen den Raum in dem der Wandspiegel hing, der den mächtigeren Teil des Dämons gefangen hielt. Agnes und Channoyu bündeln ihre magische Energie und senden Trombol und mich als erstes in die Taschendimension des Spiegels.

Diesen Moment nutzt der Dämon um den Rest der Gruppe mit seiner Körperlichen Gestalt zu attackieren. Untätig mussten Trombol und ich durch den Spiegel zuschauen, wie unsere Gefährten angegriffen wurden. Doch zwei mächtige Schläge Har’volds mit seiner Axt Blutkreisel vernichteten die körperliche Form von Tendris-Al auf dieser Ebene. Agnes vollendete ihr Werk und nach etwa einer Stunde waren wir alle auf der anderen Seite des Spiegels angekommen. Nun hieß es den Dämon zu finden und zu töten. Damit dies gelang mussten wir uns durch mehre kleine Taschendimensionen bewegen, die durch Portale miteinander verbunden waren und immer nur die Größe von ein paar Räumen hatten bevor es in die nächste Dimension ging. So landeten wir in der Stadt der Vors und das in verschiedenen Zeitetappen, mal war die Stadt voll intakt, dann waren nur noch Ruinen zu sehen und alles war mit einer dicken Eisschicht überzogen. Schließlich landeten wir in einem hohen Turm mit dem Ausblick über eine florierende Stadt, Iopos… ein glatzköpfiger Mann lief durch den Raum und Agnes und Ich hatten keinen Zweifel daran, wer dort gerade vor uns stand: Vaddar Einauge, unser Vater!

Von Dogan Feuerblut aus dem Hause Yil, Sohn von Vaddar Einauge

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Eine Crew für die Stormthorn

Die erste Crew der Stormthorn wurde in Kaer Eidolon angeheuert.

Neben der Crew der Stormthorn wurden aber auch einige Kandidaten abgelehnt, wie z.B. die Yellowsprings Erben oder die Sucher der Rose.

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Interlude fünf
Kaer Eidolon

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Die Ankunft

Die Ankuft der Stormthorn in Kaer Eidolon sorgt natürlich für Aufregung. Besonders nachdem klar ist, dass auch Blutelfen an Bord sind. Die Legenden die Mmaw Alused über die Stormthorn und den Fall von Calabrias berichten kann, tun Ihr Übriges.

Während Euch zunächst keine weitern Nachrichten aus dem Blutwald oder vom Lake Vors erreichen, wisst Ihr doch, das Eile geboten ist. So verbringt Ihr die nächste Zeit intensiv mit Ausbildung und gönnt Euren geschundenen Körpern wenig Ruhe.

Der Tiroler ist schon vor Euch hier angekommen und hat die Filiale der Overland Trading Cooperation verstärkt. Er übergibt Euch auch 400 Silberstücke pro Person für die Adventurers Logs, die er in der großen Biliothek in Throal eingereicht hat, so dass Ihr wenigstens die Basisunkosten Eures Aufenthalts begleichen könnt.

Starrimm ruft Euch eines Abends alle im Singenden Anker zusammen. Die Kneipe wurde schon von dem (dornenlosen) Elfen Loran geführt, als die Sturmklingen hier einkehrten.

Er möchte mit Euch einige wichtige Dinge Besprechen:

  • Ihr braucht etwa drei Wochen um Euch zu erholen und Eure Basisfähigkeiten zu verbessern. Die gleiche Zeit wird auch zur Überholung der Stormthorn und dem Anheuern einer Mannschaft gebraucht. Als Adepten des 5ten Kreises seit Ihr ein Machtfaktor in Kaer Eidolon und Umgebung, der nicht zu unterschätzen ist.
  • Starrimm überlässt Euch nach langen Diskussionen das Kommando der Stormthorn.
  • Der Umhang der Nacht befindet sich aktuell in Starrimm Besitz. Was soll damit geschehen? Er weiß, das der Umhang eng mit der Geschichte der Sturmklingen und an Eure Legende verkünft ist. Wenn er in seinem Besitz bleiben soll, wird er sich dranweben. Wenn Ihr Anspruch erhebt, würde er Ihn Euch aber auch überlassen. Valisilwen könnte einige der Key-knowledges beisteuern.

Nach zwei Wochen

Der Tiroler hat ein Areal auf der anderen Nördlichen Flussseite roden lassen und dort einen umzäunten (noch) provisorischen Luftschiffhafen für maximal drei Schiffe anlegen lassen. Mit den Kontakten von Loran werden Dockarbeiter von den Flussschiffen abgeworben um die Stormthorn zu überholen.

Starrimm hat etwas nachgedacht und möchte Eigner der Stormthorn bleiben. Das würde heißen, das er 50% der Beute der Stormthorn erhält, zeitgleich aber für Wartung, Instandhaltung und Reparaturen aufkommt. Das Modell würde so aussehen:

  • Entlohnung und Lebenshaltungskosten der Crew
  • 50% der restlichen Beute gehen an Starrimm
  • Die restlichen 50% werden anteilig auf die Offiziere und die Mannschaft aufgeteilt.

Ausserdem sollte sich Kapitän Har’vold Steinherz Gedanken über das Anheuern einer Crew machen. Normaler weise ist dafür einer der Offiziere zuständig, aber in diesem Fall geht es nicht darum einige Leute anzuheuern um die Lücken zu füllen, sondern darum die erste Crew der Stormthorn seit 40 Jahren komplett neu zu erstellen. Vermutlich wird es hier in der Gegend nur ein paar “echte” Luftschiffer geben, dafür aber viele Abenteurer. Mmaw Alused lässt bereits verbreiten, das die Stormthorn anheuert und interessierte Männer und Frauen in drei Tagen im Singenden Anker sein sollen. Und so wie es scheint, ist das Auftauchen der Stormthorn auch bereits in größerem Umkreis bekannt. Loran erzählt Euch, dass es aktuell auffällig viele Fremde im Kaer Eidoln gibt die nicht zu den Flussschifffen gehören. Das kann natürlich auch am Wetter liegen…

Starrimm schlägt vor, das Ihr alle die neue Crew begutachtet und beratet wen Ihr mitnehmen wollte und wen nicht. Dazu sollte aber klar sein, wie Ihr die Leute entlohnen wollt, und ob Ihr noch weiter Offiziere anheuert. Starrimm Empfehlung ist mindestens noch 1-2 Offiziere anzuheuern, damit die Stormthorn immer einsatzbereit ist. Wenn Ihr alle gezwungen seit, dem Ruf Eurer Legende zu folgen, darf die Stormthorn nicht ohne Kommando sein.

Neben der Crew ist die größte Schwachstelle der Stormthorn Ihre vergleichsweise geringe Feuerkraft. Allerdings lässt sich da aufgrund der Kürze der Zeit aktuell wenig dran machen.

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Battle for Bloodwood - Part 3

Wir nähern uns dem Luftschiff der Sturmklingen, der Stormthorn. Gewarnt durch den Blutelfen den wir einige Zeit vorher leblos gefunden hatten näherten wir uns vorsichtig.

Agnes hatte uns gewarnt, dass er von einem Blutminotaue getötet worden war. Wir rechneten mit einem Hinterhalt, fächerten deswegen auf und näherten uns dem Luftschiff auf breiter Front.
Auf der Storthorn tauchen 2 Blutminotauren auf, Trolle die das Ritual der Dornen über sich ergehen ließen. Im Nachhinein erfuhr ich, dass einer mit einem Blutsiegel des Hauses Denairastas gezeichnet wurde. Keine Ahnung welche Fraktion innerhalb des Hauses.

“King” Fling eröffnet den Kampf mit einem Schuss auf weite Entfernung, und verwundet den einen Blutminotauer. Dann geht alles recht schnell, es taucht ein Changeling auf verletzt den Warden Isdra schwer und wird seinerseits mit einigen gut gezielten Schüssen von King Fling in das Totenreich der Changelinge geschickt.

Aus den Schatten taucht ein weiterer Blutminotauer auf und attackiert Agnes. Er trägt eine Rüstung aus Obsidianer Haut. Ich greife ihn an, er kontert und ich sterbe.
Wir haben den Kampf um die Stormthorn wohl gewonnen, ich verdanke mein Leben Agnes der Knochenhexe. Mit einem Zauber geleitete sie mich aus den finsteren Tiefen des Todes und weg von der Death Sea.

Als ich wieder zu mir komme stelle ich fest, dass dieser Bastard von einem Blutminotauer ein Stück Haut aus meinem Brustkorb herausgeschnitten hat. Ich werde ihn Finden, Ihn töten, seine Knochen zermahlen und sein Fleisch verbrennen. Das nichts mehr an ihn erinnert.

Wir bringen die Stormthorn zum fliegen und steuern nur mit einer kleinen Rumpfmannschaft mehr schlecht als recht aus dem Blutwald. Lady Sirendel, Mistress oft he Rose, und Ihre Greifenreiter geleiten uns aus dem Blutwald. Wir fliegen Richtung Süden und diskutieren in welche Richtung wir wohl Fliegen sollen: nach Vors oder Kaer Eidolon. Da wir das Luftschiff bemannen müssen entscheiden wir uns Richtung Kaer Eidolon zu fliegen.

Bis wir dort angekommen sind die meisten unserer Wunden verheilt.

Erzählt von Trombol Golgol Ketamsoc und niedergeschrieben von Mmaw Alused Troubadour der Stormthorn

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